Emmanuel Pahud beim SWR Symphonieorchester
Konzerte mit Chefdirigent François-Xavier Roth in Stuttgart und Freiburg
Zwei bahnbrechende französische Werke an der Wende zum 20. Jahrhundert stellen jene mythischen Szenerien ins Zentrum, die in ländlicher Ursprünglichkeit in einem fernen Arkadien spielen – und sie weisen zugleich in die Zukunft: Claude Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune und Maurice Ravels Ballettmusik Daphnis et Chloé. Nicht zufällig spielt die Flöte eine herausgehobene Rolle, in Debussys Prélude ebenso wie in Daphnis et Chloé: Die Flöte ist Protagonistin, wenn in einer „Pantomime“ Tänzer die Geschichte von Pan und Syrinx erzählen.
Herausgehobene Rolle für die Flöte
Für den Dirigenten François-Xavier Roth, der selbst Flötist ist und von der langen französischen Ausbildungstradition der Flöte geprägt ist, hat das Instrument eine besondere Bedeutung. Zu seinen ersten, höchst eindrücklichen Erfahrungen als Dirigent, so schildert er, gehörte die Erarbeitung von Ravels Daphnis et Chloé. Zwei Werke der Moderne also, die eine ganz eigene Artikulation des Klangs mit einem Orchester erfordern. Kein Zufall ist es, dass François-Xavier Roth 2018 mit den Saccades („Rückungen“) ein zeitgenössisches, gewichtiges Solokonzert des französischen Komponisten Philippe Manoury für den Flötisten Emmanuel Pahud zur Uraufführung brachte und nun in das Zentrum dieses französischen Programms stellt.
- Donnerstag, 15. Januar 2026, 20 Uhr
- Freitag, 16. Januar 2026, 20 Uhr
- Stuttgart, Liederhalle
- Sonntag, 18. Januar 2026, 19 Uhr
- Freiburg, Konzerthaus
Emmanuel Pahud, Flöte
- MDR-Rundfunkchor
- SWR Symphonieorchester
François-Xavier Roth, Dirigent
Konzerteinführungen: jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn mit SWR Kultur-Redakteur Rafael Rennicke im Gespräch mit Emmanuel Pahud.
Emmanuel Pahud signiert in der Pause der Stuttgarter Konzerte am CD-Stand im Foyer.
