Zwischen Rachmaninow und Pletnev – ein musikalischer Dialog
5. Philharmonisches Konzert mit GMD Omer Meir Welber am 18. und 19.01.2026
Mit der ersten Saison unter dem neuen Generalmusikdirektor Omer Meir Wellber begibt sich das Philharmonische Staatsorchester Hamburg auf eine aufregende Reise durch Vergangenheit und Gegenwart. Unter dem Titel ZeitSpiele treffen klassische Meisterwerke auf zeitgenössische Neukompositionen – ein spielerischer Dialog, offen, neugierig und voller Entdeckungsfreude. Das 5. Philharmonische Konzert am Sonntag, den 18. Januar (11:00) und Montag, den 19. Januar (20:00) in der Elbphilharmonie stellt Sergei Rachmaninow in den Mittelpunkt – in Verbindung mit einer Neukomposition des Komponisten, Pianisten und Dirigenten Mikhail Pletnev. Rachmaninows Orchesterfantasie Der Fels op. 7, inspiriert von einer Erzählung Anton Tschechows, wird Pletnevs neuer Komposition Rachmaniana gegenübergestellt.
Dabei öffnet sich ein Raum für individuelle Assoziationen: Während Rachmaninows Musik noch deutlich im spätromantischen Ausdruck verwurzelt ist, setzt Pletnev bewusst auf Offenheit und Mehrdeutigkeit. Vergangenheit und Gegenwart begegnen sich nicht erklärend, sondern hörend – als Einladung an das Publikum, eigene Perspektiven zu entwickeln.
Zitat Omer Meir Wellber:
Es ist eine große Ehre, Mikhail Pletnev, einen der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit, nun auch als Dirigenten bei uns zu begrüßen. Seine künstlerische Präsenz ist außergewöhnlich, und es war mir ein besonderes Anliegen, ihn in meiner ersten Saison in unserem Programm zu präsentieren. Mit diesem Konzert laden wir das Publikum ein, Musik auf neue Weise zu erleben: Tschaikowskys Symphonie eröffnet einen faszinierenden Dialog – mit sich selbst, mit der Tradition und mit den inneren Welten des Komponisten. Es ist eine der überraschendsten und experimentellsten Symphonien Tschaikowskys, die uns auf eine intensive, tiefgehende Hörerfahrung vorbereitet.
Großer symphonischer Bogen
Mit Peter Tschaikowskys monumentaler „Manfred“-Symphonie op. 50 spannt das Programm einen großen symphonischen Bogen: von der psychologischen Verdichtung Rachmaninows über die zeitgenössische Reflexion Pletnevs bis hin zu Tschaikowskys existenzieller Programmsymphonie nach Lord Byron.
