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Aktuelle Meldung vom 03.12.19

Stadttheater Gießen: L'enfance du Christ

Großformatige Aufführung von Berlioz' Oratorium in Gießen, Wetzlar und Frankfurt

Das Oratorium L’enfance du Christ (Die Kindheit Christi) von Hector Berlioz kommt dreimal großformatig zur Aufführung: Im Rahmen des 5. Sinfoniekonzerts am Dienstag, den 03. Dezember 2019 um 20:00 Uhr im Stadttheater Gießen, am Mittwoch, 04.12.2019 um 20:00 Uhr in der Kirche St. Walburgis, Wetzlar sowie am Sonntag, den 08.12.2019 um 19:00 Uhr in der Alten Oper Frankfurt.

Für opulenten Klang sorgen das Philharmonische Orchester Gießen sowie Solistinnen und Solisten, Chor und Extrachor des Stadttheaters, der Gießener Konzertverein sowie die Wetzlarer Singakademie respektive die Frankfurter Singakademie unter der Leitung des stellvertretenden Gießener Generalmusikdirektors Jan Hoffmann.

Es ist ein intimes, malerisches Werk voll poetischer Schönheit. Das Oratorium vereint opernhafte Dramatik, einfühlsame Pastoralklänge und romantische Klangpracht. 1854 in Paris uraufgeführt, erzählt Die Kindheit Christi von der Rettung Jesu vor dem bethlehemitischen Kindermord und der gemeinsamen Flucht der Familie nach Ägypten. Die geistliche Trilogie für SolistInnen, Chor, Orchester und Orgel verschaffte Berlioz einen seiner größten Erfolge zu Lebzeiten. Die Thematik des Werkes hat über den biblischen Stoff hinaus bis in die Gegenwart größte Aktualität: die Flucht vor angedrohtem Tod und die Suche nach einer neuen Heimat regen – gerade in der Weihnachtszeit – dazu an, sich gemeinsam auf Nächstenliebe und Verbundenheit zu besinnen.


Als SolistInnen sind Clemens Kerschbaumer (Erzähler), Grga Peroš (heiliger Joseph), Naroa Intxausti (heilige Maria), Daniele Macciantelli (Herodes), Shawn Mlynek (Zenturio) und Chul-Ho Jang (Polydorus) zu erleben.

Weitere Aufführungen sind am Mittwoch, den 04. Dezember um 20 Uhr in der Kirche St. Walburgis in Wetzlar sowie am 08. Dezember um 19 Uhr in der Alten Oper Frankfurt. Bei letztgenanntem Termin werden die SängerInnen der Frankfurter Singakademie gemeinsam mit dem Chor des Stadttheaters singen.

Biografische Informationen der Gäste

Naroa Intxausti (La Vierge Marie) studierte an der Musikhochschule Bilbao/Spanien Klavier sowie Gesang und schloss ihr Gesangstudium mit Auszeichnung ab. Meisterkurse u.a. bei Teresa Berganza, Isabel Rey und Dalton Baldwin rundeten ihre Ausbildung ab, zudem gewann sie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. Seit ihrem Operndebüt 2003 als Bastienne (Bastien und Bastienne) interpretiert sie zentrale Partien des lyrischen Sopranfachs. Dabei arbeitete sie mit zahlreichen renommierten Dirigenten und Regisseuren zusammen, darunter Michael Güttler, Giancarlo del Monaco, Balázs Kovalik oder Calixto Bieito. Als gefragte Konzertsängerin war sie u.a. in Die Jahreszeiten von Joseph Haydn, der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven sowie in Carmina Burana von Carl Orff zu hören.

Gastengagements führten sie u.a. an die Oper nach Bilbao, an das Gran Teatro del Liceu nach Barcelona, an die Berliner Philharmonie, zur Kammeroper Schloss Rheinsberg sowie für eine Gastproduktion der Staatsoper Unter den Linden Berlin an das Teatro Maestranza in Sevilla, wo sie die Partie der Mizi (Der ferne Klang) unter Pedro Halffter interpretierte. Des Weiteren konzertierte sie u.a. im Auditori von Palma de Mallorca, in der Berliner Philharmonie sowie mit dem Messias von G. F. Händel in der Alten Oper Frankfurt. Mit großem Interesse widmet sie sich nicht zuletzt der Zarzuela-Tradition ihrer baskischen Heimat.

Von 2012 bis zur Spielzeit 2015/16 war sie festes Ensemblemitglied des Stadttheater Gießen. Für die CD-Einspielung der Oper Oberto des Label OEHMS interpretierte sie die Partie der Imelda unter der Leitung des damaligen GMD Michael Hofstetter. In der Spielzeit 2019/20 ist sie am Stadttheater weiterhin als Susanna zu hören sowie u.a. als Rosina in Rossinis DER BARBIER VON SEVILLA.

Clemens Kerschbaumer (La Récitant) wurde in Wien geboren und studierte an der dortigen Universität für Musik und darstellende Kunst. Bereits während seines Opernstudiums, das er 2010 abschloss, erarbeitete er in Projekten an sowie außerhalb der Universität zentrale Partien des lyrischen Faches, darunter Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni) sowie Lenski (Eugen Onegin). Im Juni 2011 beendete er sein Liedstudium, in dessen Verlauf er sich ein breites Repertoire von Bach bis Britten mit Schwerpunkt in der Liedliteratur des 19. Jahrhunderts aneignen konnte. Mit Leidenschaft widmet er sich auch dem Operettengenre und erhielt dafür den Publikumspreis beim 6. Internationalen Heinrich-Strecker Wettbewerb in Baden. Meisterkurse bei Lehrern wie Christa Ludwig, Peter Schreier, Thomas Hampson und Helmut Deutsch rundeten seine Ausbildung ab. Im Sommer 2012 war er als Mitglied des Young Singers Projects bei den Salzburger Festspielen als Tamino in der Zauberflöte für Kinder sowie als Junger Offizier in Bernd Alois Zimmermanns Soldaten zu erleben; mit letzterer Partie debütierte er zudem 2015 an der Mailänder Scala. Weitere Gastauftritte führten den jungen Tenor u.a. nach Bregenz, Graz, Linz, Hamburg und Shanghai. In den Spielzeiten 2016/17 - 2017/18 war er festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen.

Daniele Macciantelli (Hérode, Le Père de famille), ein italienischer Bass, absolvierte sein Gesangsstudium bei Oslavio di Credico und William Matteuzzi in Bologna, zudem studierte er Klarinette am Conservatorio G.B. Martini. 2005 debütierte er in Rossinis Il baribere di Siviglia als Don Basilio. Zu seinen internationalen Auftritten zählen unter anderem Rollen als Sparafucile in Rigoletto, Ferrando in Il trovatore, Alidoro in La centerentola, Don Profondo in Il viaggio a Reims, Raimondo in Lucia di Lammermoor, Leporello in Don Giovanni, Colline in La Bohème und Don Bartolo in Il baribere di Sivigli. Seine Engagements führten ihn zu diversen Festivals und Theatern, darunter das Ravenna Festival, das Savonlinna Opernfestival, sowie das Sferisterio Opera Festival in Macerata. Er gastierte am Teatro G. Rossini in Pesaro, am Stadttheater Köln, am Luzerner Theater, bei der Jeunesses Musicales in Weikersheim sowie am Teatro Nuovo in Spoleto, dem Teatro Bonci in Cesena, und dem Landestheater Innsbruck. Im Sommer 2019 debütierte er zudem als Mustafà in Rossinis L'Italiane in Algeri beim Klassikfestival im Schloss Kirchstetten. Er war zudem in Liederabenden mit Leo Nucci und Salvatore Licitra am Teatro Pavarotti in Modena zu hören. Er sang unter der Leitung von Dirigenten wie Riccardo Muti, Alberto Zedda, Patrick Lange, Hooman Kalathbari, Ivan Anguelov, Fabrizio Maria Carminati, Alessandro De Marchi und Daniele Agiman. In der Spielzeit 2019/20 ist er als Basilio in Der Babier von Sevilla am Stadttheater Gießen zu hören.

 

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