Große Pianisten beim Menuhin Festival Gstaad
Gabriela Montero, Sir András Schiff, Alessio Bax und Lucille Chung, Hayato Sumino, Daniil Trifonov und Sergei Dogadin
Heute gastiert die venezolanische Pianistin Gabriela Monrero um 19.30 Uhr beim Menuhin Fesival Gstaad. In der Kirche von Saanen spielt die Königin der Improvisation Klaviersonaten von Domenico Scaraltti, Padre Antonio Soler, Frédéric Chopin, Enrique Granados, Isaac Albéniz, Alicia de Larrocha, Federico Mompou und Franz Liszt. Die Pianistin wird dieses überwiegend spanisch geprägte Programm mit Temperament, Fantasie und großer Audruckskraft gestalten. Am 31. Juli kehrt Sir András Schiff zum Menuhin Festial Gstaad zurück und präsentiert eine Auswahl seiner Lieblingswerke nach Ansage in einem intimen Konzertabend in der Kirche Saanen.
Gefeiertes Klavierduo
Am Montag, den 3. August gastiert ein gefeiertes Klavierduo in der Kirche Zweisimmen: Alessio Bax und Lucille Chung zählen zu den gefragtesten Klavierduos unserer Zeit. Seit ihrer Begegnung 1997 am Rande des Hamamatsu-Wettbewerbs in Japan bereisen sie die Welt. Für ihr Debüt beim Menuhin Festival Gstaad präsentieren sie ein Programm voll Temperament und Eleganz. Unter den Werken für zwei Klaviere oder Klavier zu vier Händen finden sich Originalkompositionen und fantasievolle Bearbeitungen. Immer wieder werden südlich gefärbte Klangelten dem Publikum begegnen: Busoni trifft auf Ravel und Debussy, Poulenc auf den Meister des Tango nuevo, Astor Piazzolla – ein funkelndes Spiel der Stile und Stimmungen.
Junger Pianist und Komponist
Der diesjährige Träger des Oliver Berggruen Prize, Hayato Sumino, gastiert am 10. August beim Menuhin Festival Gstaad in der Kirche von Saanen. Der japanische Pianist ist nicht nur ein Phänomen der sozialen Medien, sondern vor allem ein Ausnahmemusiker. Sein Programm verbindet Werke von Saint-Saëns, Strawinsky, Thomas Adès und eigene Kompositionen mit der Musik Frédéric Chopins.
Kammermusik der Extraklasse
Einer der begehrtesten Pianisten weltweit – der das Publikum in der Kirche Saanen bereits mehrfach zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat – trifft am 24. August um 19.30 Uhr auf den jungen Landsmann Sergei Dogadin, geprägt von der großen russischen Geigenschule und ausgebildet bei Boris Kuschnir in Wien, dem Schüler des legendären David Oistrach – und, man staune, auch von Dmitri Schostakowitsch selbst! Im Anschluss an die tief bewegende Violinsonate Nr. 1 von Sergei Prokofjew – jenes Werk, das 1953 bei den Trauerfeierlichkeiten für den Komponisten von seinem Widmungsträger David Oistrach interpretiert wurde – begegnet das Publikum Daniil Trifonov mit einem wahren Statement: den 24 Präludien für Klavier op. 34. Der in Prokofjews frühen Jahren entstandene Zyklus orientiert sich bewusst am Vorbild Johann Sebastian Bachs: Jedes Präludium durchschreitet eine eigene Dur- oder Molltonart und entfaltet so ein geschlossenes Panorama aller Tonarten.
Tickets telefonisch unter +41 (0)33 748 81 82 oder per E-Mail an tickets@menuhin.ch
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