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Meldung vom 29.11.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

London Philharmonic Orchestra: Solist Sheku Kanneh-Mason erkrankt

Julia Hagen, Ivan Karizna und Raphaela Gromes übernehmen den Solistenpart

Zu einer Änderung beim Solopart kommt es in den Konzerten des London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Edward Gardner. Aufgrund einer Verletzung an der linken Hand muss Cellist Sheku Kanneh-Mason seinen Auftritt für die Konzerte mit großem Bedauern absagen. Auf ärztlichen Rat setzt er seine Konzerttätigkeit bis Ende 2025 aus und plant, 2026 auf die Bühne zurückzukehren. Glücklicherweise konnten für die Konzerte hochkarätige Cellisten für den Solopart der Hebräischen Rhapsodie Schelomo für Violoncello und Orchester von Ernest Bloch gewonnen werden. Damit bleibt das Programm der Konzerte unverändert, das außerdem die erste Sinfonie von Edward Elgar sowie dessen italienisch inspirierte Konzertouvertüre In the South umfasst.

Beim Konzert am 3. Dezember in der Münchner Isaphilharmonie wird Julia Hagen den Solopart übernehmen. Als Tochter eines Musikerehepaars begann sie bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel. Sie studierte bei Heinrich Schiff und Jens Peter Maintz an der Universität der Künste Berlin. Mehrfach bei Wettbwerben ausgezeichnet, konzertiert sie mit großen Orchestern und bei Festivals und spielt ein Instrument von Francesco Ruggieri von 1684. Für das Konzert am 4. Dezember in der Essener Philharmonie konnte Ivan Karizna verpflichtet werden, der von András Schiff als „einer der besten Cellisten seiner Generation“ bezeichnet wurde. 1992 in Minsk geboren, wechselte er mit 17 Jahren an das Pariser Konservatorium, bevor er seine Ausbildung an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson abschloss. Er hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter Preise beim Tschaikowsky-Wettbewerb (Moskau) und dem Concours Reine Elisabeth (Brüssel). In der Saison 2025/2026 tourt er durch Australien und tritt mit den Sinfonieorchestern von Sydney, Adelaide, Queensland und Westaustralien auf. Weitere Auftritte mit dem Residentie Orkest, dem Kuopio Symphony Orchestra und dem BBC National Orchestra of Wales folgen. Als begeisterter Kammermusiker hat Ivan Karizna mit Musikern wie Gidon Kremer, András Schiff, Renaud Capuçon und Christian Tetzlaff zusammengearbeitet.

In den beiden Konzerten am 5. Dezember in der Kölner Philharmonie und am 7. Dezember in der Elbphilharmonie Hamburg übernimmt Raphaela Gromes den Solistenpart bei unverändertem Programm. Ihre Alben wurden u. a. mit dem Opus Klassik, dem Diapason d’Or und dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und führten die deutschen Klassikcharts an. Raphaela Gromes konzertierte in Sälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Suntory Hall Tokyo und dem Arts Center Shanghai. Sie trat u. a. mit dem Hallé Orchestra Manchester, den Festival Strings Lucerne, dem DSO Berlin, dem hr-Sinfonieorchester, dem Swedish Chamber Orchestra und dem Melbourne Symphony Orchestra auf und arbeitet mit Dirigenten wie Kent Nagano, Julian Rachlin und Christoph Poppen.

London Philharmonic Orchestra, Edward Gardner

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