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Meldung vom 04.11.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Vom Kruzianer zum Opernstar

MDR mit neuer Folge "Lebensläufe" über René Pape

Er singt in New York, Bayreuth, Wien, London und Berlin und hat eine der schönsten Bassstimmen der Welt. Entdeckt wurde das Talent des Dresdner Sängers René Pape im Dresdner Kreuzchor. Die neue Folge der MDR-Reihe "Lebensläufe" erzählt jetzt die Geschichte des Künstlers von seinen Anfängen im Knabenchor bis zur Corona-bedingten Zwangspause. Zu sehen ab sofort in der ARD Mediathek und am 5. November, 23.10 Uhr im MDR-Fernsehen.

Zählt man die großen Opernsänger aus Dresden auf, so ist René Pape heute der würdige Nachfolger eines Theo Adam oder eines Peter Schreier. Ein Weltstar, gefeiert an der New Yorker Met, in London oder in Wien, dreifacher Kammersänger in Berlin, München und an der Wiener Staatsoper. Und wie bei seinen Kollegen begründet sich die Karriere des 56-jährigen Bassbaritons auch auf die gründliche Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. Damals, in den 1970er Jahren, hätte der heute als "Black Diamond Bass" (New York Times), als bester Bassbariton seiner Generation gefeierte Sänger, sich wohl kaum so eine Karriere erträumt.

Jüngster Sarastro aller Zeiten

Mit dem Fall der Mauer begann dann seine steile Opernkarriere als jüngster Sarastro aller Zeiten bei den Salzburger Festspielen 1991. 1994 engagierte ihn Wolfgang Wagner nach Bayreuth. Hier debütierte er, heute als "Wagnersänger" gefeiert, mit der Rolle des Fasolt im Rheingold.

Der mit zwei Grammys ausgezeichnete Sänger, geht auch gerne mal andere musikalische Wege. Mit Katharina Thalbach und den Dresdner Sinfonikern rockte Pape "Mein Herz Brennt" nach Liedern der Gruppe Rammstein. Katharina Thalbach erinnert sich an diese legendäre Produktion im Porträt des Künstlers. Für "Lebensläufe" begibt sich René Pape auf die Spuren seiner Kindheit und Jugend, als Kruzianer und als Student in Dresden. Er trifft Menschen, die ihn prägten, erzählt von seinem Weg zur Musik.

Nicht absehbare Zwangspause in Corona-Zeiten

Aber dieses gewohnte Leben zu leben, auf Bühnen aufzutreten, die berühmtesten Opernhäuser der Welt zu bereisen, war dem Künstler Pape in diesem Jahr verwehrt. So, wie es allen seinen Kollegen erging, musste René Pape in eine nicht absehbare Zwangspause in Corona-Zeiten. Wie hat er diese überstanden und wie geht es dem Sänger jetzt, wo aktuell die Zukunft der Oper ungewisser denn je scheint?

Die Reihe "Lebensläufe" von MDR KULTUR stellt interessante Persönlichkeiten aus der Region vor, die sich durch Kunst, Kultur, Geschichte oder ihre gesellschaftliche Rolle einen Namen gemacht haben.

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