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Meldung vom 11.09.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Verleihung des Heinrich-Schütz-Preises 2020

Ausgezeichnet wird die Dirigentin Françoise Lasserre

Mit dem Internationalen Heinrich-Schütz-Preis werden herausragende künstlerische wie besondere wissenschaftliche Leistungen in der Vermittlung und Verbreitung der Musik von Heinrich Schütz und seiner Zeit sowie ein herausragendes Engagement in deren Bewahrung und Förderung geehrt. Der Ehrenpreis in Form einer silbernen Medaille wurde 2018 erstmalig verliehen. Den Internationalen Heinrich-Schütz-Preis 2020 erhält Françoise Lasserre.

Dozentin und Dirigentin

Geehrt wird die französische Künstlerin für ihre jahrzehntelange Beschäftigung mit dem Leben und Werk von Heinrich Schütz. In zahllosen Konzerten, Kursen und als Hochschullehrerin hat Françoise Lasserre das kulturelle Erbe von Schütz in Frankreich und ganz Europa gepflegt und vermittelt, in den Wissenshorizont der Schütz-Zeit gestellt, unzählige Verbindungen zu Zeitgenossen, Vorgängern und Nachfolgern aufgezeigt und in Konzertprogrammen wichtige Kontexte der Musik des Sagittarius künstlerisch erschlossen. Besonders bemerkenswert ist dabei der ganz eigene Ton und interpretatorische Zugang, den Françoise Lasserre mit dem von ihr 1986 gegründeten Vokal- und Instrumentalensemble Akadêmia entwickelt hat.

Dr. Christina Siegfried, Intendantin des Heinrich Schütz Musikfests zur diesjährigen Preisträgerin: „Als junge Musikerin in der Zusammenarbeit mit Michel Corboz und Philippe Herreweghe geprägt, beseelt von einem humanistischen Geist widmet sich Françoise Lasserre seit fast 35 Jahren ihrem ambitionierten wie ehrgeizigen Engagement für die Wiederentdeckung von vokalen wie instrumentalen Meisterwerken des 17. und 18. Jahrhunderts. Das tut sie mit dem erklärten Ziel der Exzellenz, Sinnlichkeit und Relevanz für das Heute. Dabei nimmt das Werk von Heinrich Schütz einen zentralen Platz ein. Françoise Lasserre folgt mit ihrem Ensemble Akadêmia einem schnörkellosen, zugleich jubilierenden Klangideal wie dem unbedingten Ziel der Werktreue und der Treue zu sich selbst als im 21. Jahrhundert lebender Künstlerin. Sie ist eine mitreißende Dirigentin und phantasievolle Geschichtenerzählerin, die mit ihren Interpretationen neue Welten eröffnet und ihr Publikum ganz unmittelbar zu tief empfundenem Erleben führt.“

Der Preis wird im Rahmen des Abschlusskonzerts des Heinrich Schütz Musikfests am 11. Oktober 2020, 17.00 Uhr in der St. Marienkirche Weißenfels an die Künstlerin verliehen.

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