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Besetzung

Dienstag, 9. Februar 2010
Besetzung Biographie Diskographie Termine Texte

Anne-Sophie Mutter

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29.

Juni

1963

in Rheinfelden

1963

geboren am 29. Juni in Rheinfelden, Baden-Württemberg

1968

Geigenunterreich bei Erna Honigberger, einer Flesch-Schülerin, später bei Aida Stucki am Konservatoirum in Winterthur

1976

Debüt in Luzern, Vorspiel vor Herbert von Karajan, der sie fördert.

1977

Beginn der internationalen Karriere als Solistin bei den Salzburger Pfingstkonzerten unter der Leitung von Herbert von Karajan. Von da an als Solistin und Kammermusikpartnerin gleichermaßen gefragt, konzertiert Anne-Sophie Mutter seitdem in allen bedeutenden Musikzentren Europas, der USA und Asiens.

1978

Im Februar Debütkonzert mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan mit dem Mozart G-Dur-Konzert.

1985

Aufführungen des Sibelius-Violinkonzert mit den Münchner Philharmonikern unter Sergiu Celibidache "platzen", weil sich Solistin und Dirigent nicht über die Tempi einigen können.

1986

UA von Witold Lutoslawskis Dialog für Violine und Orchester "Chain 2" in Zürich.

1987

Am 28. Oktober Konzert mit den Berliner Philharmonikern anläßlich der Einweihung des Kammermusiksaales in der Berliner Philharmonie. Gründung der "Rudolf-Eberle-Stiftung", die europaweit junge Geiger fördert.

1988

Lutoslawski schreibt die Parita für Violine und Orchester für Anne Sophie Mutter, unter seiner Leitung entsteht auch eine Aufnahme mit dem BBC Symphony Orchestra.

1996

Anne-Sophie Mutter bittet den Komponisten und Dirigenten André Previn, ihr ein Werk zu schreiben. Es entsteht Tango, Song and Dance für Violine und Klavier, das die Geigerin für DG aufnimmt.

1998

Recital-Tournee mit dem Pianisten Lambert Orkis, bei der sie die zehn Beethoven-Sonaten aufführt

1999

USA-Tournee mit dem Beethoven-Violinkonzert. Im November folgt eine ausgedehnte Europa-Tournee mit dem Curtis Institute of Music Orchestra unter André Previn (Pendereckis zweites Violinkonzert)

2000

in New York zu Beginn des Jahres Eröffnung einer Retrospektive des Geigenrepertoires des 20. Jahrhunderts. Dieses Festival wird im Mai in London, Stuttgart und Frankfurt wiederholt

2002

Im Januar erhält die Geigerin den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst sowie den kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München.UA des Violinkonzerts des Violinkonzerts, das André Previn der Geigerin geschrieben hat am 14. März 2002 mit dem Boston Symphony Orchestra unter Leitung des Komponisten. Anne-Sophie heiratet im August 2002 den Dirigenten und Komponisten André Previn. Es ist ihre zweite Ehe.

2003

Zu Beginn des Jahres Deutschland-Tournee mit den Münchner Philharmonikern unter der Leitung von André Previn mit dem Violinkonzert von Korngold. Im März Tournee mit dem Oslo Philharmonic Orchestra durch Europa mit dem Violinkonzert, das André Previn für die Geigerin geschrieben hat. Auftritt mit dem Previn-Violinkonzert in New York mit dem New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von André Previn. Im Juni 2003 erhält die Künstlerin vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Auszeichnung "Pro Meritis Scientiae et Litterarum" verliehen. Nach 15 Jahren Pause am 16.,17., 18. Oktober erneut Konzerte mit den Berliner Philharmonikern, diesmal unter der Leitung von André Previn. Zwei Konzerte in London (Barbican Hall) mit dem London Symphony Orchestra müssen beide Künstler wegen Krankheit absagen.

2006

Zahlreiche Auftritte im Rahmen des Mozart-Jahres. Im Sommer Scheidung von André Previn nach vierjähriger Ehe.

2008

Auszeichnung im März mit dem Leipziger Mendelssohn-Preis in der Kategorie "Musik", der durch Kurt Masur, dem Vorjahrespreisträger, überreicht wird. Am 24. April Auszeichnung mit dem Siemens Musikpreis 2008. Die Hälfte des Preisgeldes in Höhe von 200.000,- Euro soll in eine neu zu grundende Stiftung der Künstlerin fließen und zur Förderung junger, musikalisch hochbegabter Jugendlicher verwendet werden.

2010

Anne-Sophie Mutter erhält den „Preis der Kulturstiftung Dortmund“ für ihr Lebenswerk – Verleihung am 26. März 2010.

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