1923 |
geboren am 28. Mai im siebenbürgischen Dicsöszentmárton (heute Tîrnaveni) als Sohn ungarischer Eltern |
1941 |
Abitur in Klausenburg |
1941-43 |
Kompositionsunterricht bei Ferenc Farkas am Konservatorium in Klausenburg; 1942/43 Privatunterricht in Budapest bei Pál Kadosa; anschließend Einweisung durch die Nationalsozialisten in ein Arbeitslager |
1945-49 |
Studium an der Budapester Musikhochschule bei Sándor Veress, Pál Járdány und Ferenc Farkas |
1950-56 |
Lehrtätigkeit an der Budapester Musikhochschule |
1956 |
Flucht nach Österreich nach dem ungarischen Aufstand; Bekanntschaft mit den Schlüsselfiguren der westeuropäischen Avantgarde: Karlheinz Stockhausen, Gottfried Michael König und Herbert Eimert. |
1957/58 |
freier Mitarbeiter im Studio für elektronische Musik des WDR Köln auf Einladung von Herbert Eimert; Orchesterwerk „Apparition", dessen Uraufführung 1960 bei der ISCM in Köln Ligeti endgültig als herausragenden Komponisten etablierte |
1959-69 |
lebt in Wien; ab 1959 Lehrtätigkeit bei den Internationalen Ferienkursen in Darmstadt; |
ab 1961 |
Gastprofessur in Stockholm; Kompositionskurse in Madrid, Bilthoven, Jyväskylä (Finnland), Essen, Tanglewood, Siena etc.; „Atmosphères" erscheint |
1962 |
„Aventures" |
1962-1965 |
„Nouvelles aventures" |
1963-65 |
„Requiem" |
1963-66 |
„Lux aeterna" |
1963-67 |
Beethoven-Preis Bonn für „Requiem" |
1968-69 |
„Ramifications" |
1971 |
„Melodien" |
1975 |
Bach-Preis der Stadt Hamburg |
1969-73 |
lebt in Berlin und Wien |
1972/73 |
Composer-in-Residence an der Stanford University |
1973 |
Berufung als Professor für Komposition an die Staatliche Hochschule für Musik in Hamburg (bis 1989), wo er seitdem hauptsächlich lebt. Mitglied bzw. Ehrenmitglied zahlreicher Akademien der Künste in Amerika und Europa, Träger zahlreicher internationaler Preise (,1991, 1993 etc.). Zahlreiche Texte und Veröffentlichungen. |
1986 |
Grawemeyer Award for Music Composition |
1991 |
Praemium Imperiale Tokio |
1992 |
Ernst-von Siemens-Musikpreis |
2000 |
Sibelius-Preis der Jenny und Antti Wihuri-Stiftung Helsinki |
2001 |
Kyoto-Preis für Kunst und Wissenschaft für sein Gesamtwerk |
2004 |
Am 24.05.2004 erhält Ligeti in Stockholm aus den Händen von König Karl Gustav den "Polar Music Prize". |
2006 |
Am 12. Juni 2006 stirbt der Komponist, der seit langem an einen schweren Krankheit litt, in Wien. Literatur: Wolfgang Burde: György Ligeti - Eine Monographie (Atlantis Musikbuch). |