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CD-Besprechung

J. Fernström

BIS 1 CD BIS-CD-997

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 6

Klangqualität:
Klangqualität: 8

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Besprechung: 01.10.99

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BIS BIS-CD-997

1 CD • 61min • 1998

Der in China geborene und aufgewachsene Missionarssohn John Fernström (1897-1961) schlug erst als Jugendlicher in Schweden eine professionelle Musikerlaufbahn ein. Seine dirigentische Erfahrung spiegelt sich in geschicktem Umgang mit den Proportionen und Farben des Orchesters wider. Die 1939 komponierten Rao-Nai-Nais-Lieder sind eine Orchesterrhapsodie über chinesische Melodien, Kindheitsimpressionen also, bunt, effektvoll und anspruchslos aneinandergereiht. Sehr reizvoll sind die Lieder des Meeres für Sopran und Streichorchester von 1942, eine Art Sinfonietta mit obligater Gesangsstimme. Sehr ambitioniert ist Fernströms dreisätzige letzte Sinfonie von 1951, in deren Ecksätze langsame Tempi Allegri umrahmen, in welchen rhythmisch-ostinate Kräfte entfesselt werden. Dazwischen steht eine knappe, grell obsessiv sich steigernde Giga fantastica, deren bizarrer Charakter an die berühmte Burleske aus der elften Sinfonie anknüpft. Fernström leitet alles aus wenigen thematischen Zellen ab. Er ist mehr Monodiker als Kontrapunktiker, mehr Charakterzeichner als sinfonischer Entwickler, und neigt einfachen, wirkungsvollen Strukturen zu. Die Darbietungen sind sorgfältig und klanglich kultiviert.

Christoph Schlüren [01.10.1999]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 J. Fernström Songs of the Sea op. 62
2 Sinfonie Nr. 12 op. 92
3 Rao-Nai-Nai's Song op. 43 (Chinesische Rhapsodie)
 
BIS-CD-997;7318590009970

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