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CD-Besprechung

P. Cornelius

Hyperion 1 CD CDA 67206

Künstlerische Qualität:
Künstlerische Qualität: 8

Klangqualität:
Klangqualität: 8

Gesamteindruck:
Gesamteindruck: 8

Besprechung: 01.06.01

Hyperion CDA 67206

1 CD • 72min • 2000

Hin und wieder begegnet man der Chormusik des Mainzer Komponisten Peter Cornelius bei diversen Weihnachtskonzerten oder in Aufführungen ambitionierter Vokalensembles. Im Gegensatz zu den Motetten von Brahms, Bruckner oder Max Reger haben sie sich bis heute nicht im Konzertwesen etablieren können. Am Beispiel des Eichendorffschen Alten Soldaten erkennt man, wie sehr sich Cornelius aus dem Melos der Romantik gelöst hat. Die metaphorische Einebnung des Todesfanals ist seine Sache jedenfalls nicht: Schroffe Verdichtungen des Stimmsatzes, von den Männerstimmen aus einer Art deklamatorischen Urgrundes nur ganz allmählich in Bewegung geführt, lassen keinen Lichtstrahl der Hoffnung mehr zu. Textexegese wird hier zu Textaskese, die auf Dauer, das ist die gefährliche Konsequenz für die Aufführungspraxis, etwas monochrom wirken kann. Der Chor verfügt über einen schlanken und doch in allen Registern gut durchmischten Klang, der nicht zu Lasten der Textverständlichkeit geht.

Norbert Rüdell [01.06.2001]

Komponisten und Werke der Einspielung

Tr.KomponistWerkhh:mm:ss
1 P. Cornelius Requiem (Seele, vergiß sie nicht - 1863)
2 Die Vätergruft op. 19
3 Drei Chorgesänge op. 11
4 Die Könige op. 8 Nr. 3
5 Liebe op. 18 (1872)
6 Der alte Soldat op. 12 Nr. 1
7 Drei Psalmlieder op. 13 (1872)
8 So weich und warm op. 13 Nr. 3 (1872)
9 Trauerchöre op. 9
10 Trost in Tränen

Interpreten der Einspielung

Interpret(en)Besetzung
Robert Rice Bariton
Colin Campbell Bariton
Polyphony Chor
Stephen Layton Dirigent
 
CDA 67206;0034571172064

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