Mit Fug und Recht mag man die barocke Gattung des unbegleiteten Solostückes für ein Melodieinstrument ohne Generalbass als „Königsdisziplin“ kompositorischer Kunstfertigkeit bezeichnen, muss der Komponist hier doch gleichsam ein Konzentrat musikalischer Ideen liefern und dem Hörer quasi stenografisch Formen und Harmonieverläufe suggerieren [...]