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¡Feliz Navidad!
Mexican Baroque Music for Christmas
Kölner Akademie • Alexander Willens
cpo 555742-2
1 CD • 63min • 2024
01.12.2025 • 8 8 8
Der amerikanische Orchesterleiter Michael Alexander Willens hat mit der von ihm gegründeten Kölner Akademie über 50 CDs aufgenommen, von etwa 50 relativ unbekannten Komponisten von Adolph Blanc bis Andrea Teodoro Zani, von Anton Eberl bis Vaclav Pichl, von Emanuele Barbella bis Friedrich Witt: Er hat die Musikgeschichte kontinuierlich nach vergessenen oder wenig bis gar nicht aufgeführten Werken durchforstet – und dabei vorwiegend europäische Komponisten bedacht. Er hat neapolitanische und auch maltesische Weihnachtsmusik aufgenommen: Nun geht er über den großen Teich und widmet sich mexikanischer barocker Weihnachtsmusik von Ignacio Jerusalem (1707-1769), Manuel de Sumaya (1678-17855), Francesco Corselli (1705-1778) und José de Nebra (1702-1768). Namen, die man hierzulande kaum bis überhaupt nicht kennt.
Johann David Heinichen
Due Cantate al Sepolcro di nostro Signore
cpo 555 507-2
1 CD • 75min • 2021
02.05.2022 • 10 10 10
Diese CD hat alles, was das Zuhörerherz begehrt: ein Programm jenseits des Bach-Schütz-Händel-Mainstreams, ein Ensemble, das mit Kennertum und Herzblut agiert, hervorragende Solisten, die wissen, was sie singen – und noch dazu ein Klangbild, das vorbildlich ist hinsichtlich der Ausgewogenheit von Orchestern und Sängern und des natürlichen, nicht zu halligen Raumklangs. Johann David Heinichen (1683-1729), Bach-Zeitgenosse und kurfürstlich-sächsischer Hofkapellmeister, ist vor allem den Kirchenmusikern bekannt, wird aber langsam auch sonst immer bekannter.
Georg Philipp Telemann
Johannis-Oratorium
cpo 555 271-2
1 CD • 79min • 2020
16.05.2022 • 10 10 10
Die Hamburger Kirchenbesucher müssen zu Telemanns Zeiten gerne auf den harten Kirchenbänken verweilt haben, um beim Gottesdienst ganze Oratorien zu hören. Die harten Kirchenbänke dürften ihnen aber gleichgültig geworden sein, wenn sie die beiden Oratorien gehört haben, die Michael Alexander Willens und seine Kölner Akademie hier eingespielt haben: Wieder ein programmatischer Glücksgriff und wieder eine absolut saubere, stimmige, dramatische und stilistisch perfekte Einspielung! Und wieder kann man sich nur wundern über Telemanns schier unerschöpfliche kompositorische Phantasie, über seinen Einfallsreichtum bei der Vertonung eines geistlichen Textes
