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Thomas Albertus Irnberger

österr. Geiger

Biographie

Thomas Albertus Irnberger, 1988 in Salzburg geboren, gehört zu den führenden österreichischen Geigern. Die deutsche Fachpresse urteilte: „Wie kaum ein anderer junger Künstler seines Faches, hat sich Irnberger in den letzten Jahren einen Spitzenplatz unter der Violinistenelite Europas erobert“.
15-jährig feierte er sein aufsehenerregendes Debüt im Palais des Beaux Arts in Brüssel als Solist des Violinkonzerts von Tschaikowsky. Seither konzertierte Thomas Albertus Irnberger als Solist und Kammermusiker in bedeutenden Sälen Europas, Israels und in Asien, wie dem Herkulessaal in München, im Konzerthaus Berlin, in der Beethovenhalle in Bonn, in der „Glocke“ in Bremen, in der Laeiszhalle, Hamburg, in der Stadthalle in Karlsruhe, in der Meistersingerhalle, Nürnberg, in der Liederhalle, Stuttgart, der Fairfield Hall, London, dem Museum of Art, Tel Aviv, dem Henry Crown Auditorium, Jerusalem, dem Rebecca Crown Auditorium, Jerusalem, dem Heichal HaTarbut, Rishon LeZion, dem Théatre des Champs-Elysées, Paris, Casals Hall, Tokyo und im Wiener Musikverein.
Weiters ist er Gast bei renommierten internationalen Festivals wie z. B. den „Festivals internationales de Violon – Signé Ivry Gitlis“ in Frankreich, dem Mahler-Festival Toblach/Dobbiaco, den Weilburger Schlosskonzerten, Menuhin Festival Blonay, Schleswig Holstein Festival, Karel Halír Festival Prag, Bruckner Fest Linz etc.
Im Alter von 17 Jahren erschien seine Debüt-Doppel-CD bei Pan Classics mit Werken von Hindemith, Debussy, Enescu, Paganini, Kreisler, Fauré und Elgar, die von der Fachpresse ausgezeichnete Kritiken erhielt, in denen sein „brillantes technisches Können, verbunden mit reifer Gestaltungskraft und tonlicher Raffinesse“, seine „differenzierten Klangfarben“ und sein „sicheres Stilgefühl“ hervorgehoben wurden. Im Jahr 2004 unterzeichnete er dann einen Exklusivvertrag bei dem Wiener Traditionslabel Gramola und baute eine beachtliche und hochdekorierte Diskographie auf. 2020 wird der Künstler seine 60.CD-Einspielung vorlegen.
Seine Aufnahmen wurden regelmäßig mit Schallplattenpreisen bzw. hervorragenden Wertungen von der internationalen Presse aufgenommen: Supersonic Award – Luxembourg, Opus dʼor – Paris, Choc de musique 2019 - Paris, mehrfach Top-Einspielung (10 Sterne) bei Klassik heute – Deutschland, 5 Sterne im Ensemble Magazin – Deutschland, mehrfache Empfehlungen des Crescendo-Magazins – Deutschland, Nominierung zum Amadeus Classic Award 2006, Strad Selection – London, Gramophone-Empfehlung – London, Oe1-CD des Tages bzw. des Monats, Oe1 Pasticcio-Preis, CD des Tages plus bei Radio Stephansdom (Radio Klassik), Radio-Bremen Empfehlung, Grand prix du disque– Ehrendiplom Franz Liszt 2012, ION Arts Washington „10 worldʼs best classic CDs 2011“, Fanfare Magazine Recommendations – New York, American Record Review – Empfehlungen, The Record Geijutsu – Tokyo etc … CD der Woche beim Bayerischen Rundfunk, MDR – Figaro, SWR und WDR, Radio Toscana und Radio Bolzano etc …
Zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern zählten und zählen Musikgrößen wie Paul Badura-Skoda, Jörg Demus, Michael Korstick, David Geringas, Barbara Moser, Pavel Kašpar und Edoardo Torbianelli. Thomas Albertus Irnberger widmet sich seit 2008 der Erforschung und Wiederentdeckung „verfemter Komponisten“ und spielte in Israel die Erstaufführung des Violinkonzerts von Hans Gál. Die enthusiastische Kritik schrieb „Musik, die eine Offenbarung darstellt“. Einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit zusammen mit Barbara Moser bildet das weite Feld der Musik von Komponistinnen, das zu Unrecht noch immer nicht den Stellenwert genießt, das ihr zustehen würde.

Tabellarische Biographie

1988geboren in Salzburg als Sohn eines Arztes und einer Musikpädagogin.
1992Beginn des Violinunterrichts im Alter von sieben Jahren.
1993Beginn des Klavierunterrichts.
1994Aufgrund seiner außergewöhnlichen Begabung Aufnahme als außerordentlicher Student an der Universität Mozarteum in der Hochbegabtenklasse. Weitere Studien an der Bruckneruniversität Linz (bei Joseph Sabaini), wo er mit Auszeichnung seine Studien mit dem Master of Arts beendete. Im Anschluss Studien bei Ivry Gitlis in Paris. Teilnahme an zahlreichen Violin- und Kammermusikwettbewerben, wo Irnberger insgesamt 16 Erste Preise gewann - darunter beim International Violin Competition Gorizia (Italien).
2000Konzertdebüt im Alter von 15 Jahren mit dem Bilkent Symphonieorchester im Palasi de Beaux-Arts in Brüssel als Solist im Tschaikowsky-Violinkonzert. Im Anschluss zahlreiche Auftritte bei Festivals und Orchestern.
2002Debüt-CD mit Werken von Hindemith, Debussy, Esnescu, Paganini, Kreisler, Fauré und Elgar bei Gramola.
2004Exklusivvertrag mit dem österreichischen Traditionslabel Gramola. Viele der CD-Aufnahmen von Irnberger erhielten nationale und internationale Auszeihnungen.
2008Mit dem Orchester „Spirit of Europe“ unter der Leitung von Martin Sieghart spielte Irnbeger erstmals das Violinkonzert von Robert Schumann in der Originalfassung und dessen Cello-Konzert in der Violinfassung für sein Label Gramola ein. Es folgte die Gesamteinspielungen der Werke für Violine und Klavier von Franz Schubert und Robert Schumann mit Jörg Demus.
2009Debüt als Sänger bei den Salzburger Schlosskonzerten mit Mozart-Arien.
2010CD Veröffentlichung de drei großen Violinkonzerte von Mozart mit dem Orchester "Spirit of Europe" ebenfalls für das Label Gramola.

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