Bach Sonatas BWV 2037 – 1029 • Pärt Spiegel im Spiegel, Fratres
Prospero PROSP0061
1 CD • 58min • 2022
19.02.2023 • 8 9 8
Rund zwanzig Jahre nach ihrer ersten CD mit Musik von Schostakowitsch legt die Schweizer Bratschistin Annette Bartholdy beim jungen Label Prospero ihr zweites Album vor, und diesmal steht Johann Sebastian Bach mit seinen drei Gambensonaten BWV 1027 bis 1029 – hier in der Besetzung Viola und Klavier – im Mittelpunkt. Die Kopplung mit zweien der populärsten Werke Arvo Pärts (Fratres und Spiegel im Spiegel) ist sicher nicht alltäglich, ohne eine absolute Ausnahme darzustellen; als Parallele wird dabei (auch von Bartholdy) gerne eine gewisse spirituelle Dimension im Schaffen beider Komponisten genannt.
Anzeige
Brahms
Benjamin Engeli
Ars Produktion ARS 38 250
1 CD/SACD stereo/surround • 75min • 2017
02.05.2018 • 8 7 8
Benjamin Engeli hatte die hervorragende Idee, einmal diejenigen brahmschen Werke auf einer SACD zu vereinen, die sich auch noch mit pianistischem Hausverstand halbwegs anständig – wer registriert denn Schummeleien mit der rechten Hand in der Chaconne im Wohnzimmer? – bewältigen lassen. [...]
Secret Nights
Solo Musica SM 385
1 CD • 60min • 2021, 2022
26.03.2023 • 7 8 8
Anders als der zwar vielsagende, aber auch recht allgemeine Titel nahelegt, handelt es sich bei diesem Recital nicht um ein Themenprogramm. Die Nacht und ihre Geheimnisse spielen nämlich nur in wenigen Texten eine Rolle. Es ging den Schwestern Sonja und Astrid Leutwyler (Mezzosopran und Violine) wohl in erster Linie darum, nach dem Erfolg ihrer ersten gemeinsamen CD („Hymne à la Beauté“) weitere Werke in der nicht so häufigen Besetzung Gesang, Violine und Klavier ausfindig zu machen und vorzustellen.
Serenade
Piano Works by Amy Beach, Agathe Backer Grøndahl, Rebecca Clarke
Benjamin Engeli
Prospero Classical PROSP0121
1 CD • 72min • 2025
26.11.2025 • 10 9 9
Mit seinem neuen Soloalbum „Serenade“ widmet sich Benjamin Engeli der Klaviermusik dreier Komponistinnen. Agathe Backer-Grøndahl, Amy Beach und Rebecca Clarke, die im ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhundert auf spätromantischen Pfaden wandelten, waren zu Lebzeiten hochgeschätzt. Erst im Zuge des Epochenumbruchs der aufkommenden Moderne fielen sie der Vergessenheit anheim. In seinem fein ausbalancierten Programm präsentiert der aus Basel stammende Pianist Engeli ihre Miniaturen, Balladen und Charakterstücke.

