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Anneliese Rothenberger

dt. Sängerin (Sopran)

Biographie

Sie gehörte zu den beliebtesten Sängerinen des 20. Jahrhunderts: Anneliese Rothenberger, die am 19. Juni 2014 ihren 90. Geburtstag gefeiert hätte. Die gebürtige Mannheimerin, die am 24 Mai 2010 im Alter von 86 Jahren in Münsterlingen, Kanton Thurgau, in der Schweiz verstarb, stand als Sängerin jahrzehntelang in der Gunst des Publikums und feierte Erfolge an den Opernhäusern der Welt. Nach der Ausbildung in ihrer Heimatstadt debütierte sie 1943 in Koblenz und kam 1946 an die Hamburgische Staatsoper, der sie 10 Jahre angehörte. Es folgten Engagements in München, Düsseldorf und Wien sowie 1954 das Debüt bei den Salzburger Festspielen in Mozarts "Zauberflöte" (Papagena). 1957 wirkte sie in der Uraufführung von Liebermanns "Schule der Frauen" mit (Agnes), 1960 sang sie die Sophie im "Rosenkavalier" an der New Yorker Met. Einem Millionenpubikum wurde sie mit ihren TV-Sendungen bekannt, in den sie junge Nachwuchskünstler vorstellte und schrieb 1982 ihre Autobiographie unter dem Titel "Melodie meines Lebens".

Tabellarische Biographie

1924geboren in Mannheim. Ausbildung an der dortigen Musikakademie sowie bei verschiedenen Privatlehrern.
1943Debüt am Stadttheater Koblenz, wo sie gleichzeitig auch als Schauspielerin auftritt.
1946-1956Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper.
1952Gastspiel beim Edinburgh-Festival als Regina in Hindemiths Mathis der Maler, der ein großer persönlicher Triumph für Anneliese Rothenberger wird.
1953Regelmäßige Gastspiele in Wien, daneben auch zahlreiche Rundfunkaufnahmen.
1954Debüt bei den Salzburger Festspielen, in den Folgejahren regelmäßige Engagements dort.
1956Engagement an die Deutsche Oper Düsseldorf-Duisburg.
1957Europäische Erstaufführung von Rolf Liebermanns Schule der Frauen bei den Salzburger Festspielen.
1958Mitglied der Wiener Staatsoper
1960Scala-Debüt wenig später Debüt an der New Yorker Met (Zdenka in Arabella von Richard Strauss)
1967UA von Heinrich Sutermeisters Madame Bovary (Titelpartie).
1970Große Tournee durch die Sowjetunion. Moderation der ZDF-Sendung "Anneliese Rothenberger gibt sich die Ehre".
1972Tournee durch Japan. Veröffentlichung der Autobiographie Melodie meines Lebens.
1983Abschied von der Opernbühne.
1989Letzter Liederabend.
2003Auszeichnung mit dem Echo Klassik 2003 in der Kategorie "Lebenswerk".
2010Tod der Sängerin am 24. Mai im Kantonsspital Münsterlingen in der Schweiz.

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