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Jonathan Powell

US-amer. Pianist

Diskographie (4)

Hans Winterberg

complete piano sonatas
Jonathan Powell

eda records 054

1 CD • 78min • 2024

04.07.202510 10 10

Der kürzlich mit nur 56 Jahren verstorbene britische Pianist Jonathan Powell hat sich zuletzt ausgiebig der Klaviermusik des noch immer weit unterschätzten, aus Prag stammenden Hans Winterberg (1901–1991) gewidmet. Die virtuos-vielschichtige Aufnahme von dessen fünf Sonaten – die letzten drei als Ersteinspielung – bringt nun deren Relevanz für die Entwicklung der Gattung in Tschechien im 20. Jahrhundert endlich voll zur Geltung.

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Franz Xaver Scharwenka

Piano Concerto No. 1 • Symphony C minor

cpo 555 571-2

1 CD • 70min • 2022

09.09.202410 10 10

Xaver Scharwenkas (1850–1924) 100. Todesjahr blieb 2024 bei den vielen Jubilaren eher unter dem Radar. Umso mehr erfreut diese wunderbare Darbietung seines zu Lebzeiten äußerst erfolgreichen 1. Klavierkonzerts durch Jonathan Powell, der bei dem aberwitzig virtuosen Werk mühelos das Niveau Marc-André Hamelins oder Earl Wilds erreicht. Und es gibt endlich eine Aufnahme, die Scharwenkas unterschätzter einziger Symphonie wirklich gerecht wird.

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Hans Winterberg

Sinfonia drammatica • Piano Concerto No. 1 • Rhythmophonie

Capriccio C5476

1 CD • 65min • 2021

09.06.202210 10 10

Nach seiner Befreiung aus Theresienstadt lebte Hans Winterberg bis zu seinem Tod 1991 in Bayern. Seine Musik geriet, trotz einiger Aufführungen zu Lebzeiten, jedoch in Vergessenheit. Das ändert sich jetzt: Die erste CD mit Orchesterwerken bei Capriccio spannt einen stilistischen Bogen quasi von der Janáček-Nachfolge bis zu engagierter Zwölftönigkeit und erweist sich als ein einziger Glücksfall.

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Sorabji

Sequentia Cyclica

Piano Classics PCL10206

7 CD • 8h 24min • 2015

25.02.202010 10 10

Das Dies irae wurde ja schon oft in klassischer Instrumentalmusik paraphrasiert (Symphonie fantastique, Liszts Totentanz usw.). Aber 8½-stündige Klaviervariationen darüber können nur vom britischen Exzentriker Kaikhosru Sorabji stammen – dazu mit geradezu übermenschlichen Schwierigkeiten. Für seine unglaubliche musikalische (!) Leistung hat Jonathan Powell bereits den Preis der deutschen Schallplattenkritik bekommen – völlig zu Recht. Auch wenn es anstrengend ist: Das muss man einfach gehört haben!

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