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Das kleine Lexikon

 

Capriccio

ital. = Laune, Einfall (frz. caprice) Diese Bezeichnung für ein Musikstück taucht erstmals im 16. Jahrhundert auf für freie Vokalstücke im Madrigalstil. Im 17. steht der Begriff im Zusammenhang mit Instrumentalmusik (überwiegend für Tasteninstrumente) oft gleichbedeutend neben Fantasie, Ricercar, Kanzone, Präludium und Toccata. Ausgefallene Themen, Tonmalereien, Tierimitationen etc. sind charakterstisch. Im 18. Jahrhundert entstanden virtuose Capricci für Violine (Tartini, Paganini), schließlich wird das Capriccio immer mehr eine Art Charakterstück mit überraschenden Wendungen (Beethoven: <i>Die Wut über den verlorenen Groschen</i>) oder mit Stilmerkmalen nationaler Färbung (Tschaikowsky: <i>Capriccio italien</i>, Rimsky-Korssakoff: <i>Capriccio espagnol</i>).

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Fröhliche Frühromantik für Fagottisten

Für das „große Finale“ hatten die Kandidaten die Auswahl zwischen dem mit der italienischen Oper kokettierenden Concertino von Bernhard Crusell und einem der beiden größer dimensionierten Konzerte von Carl Maria von Weber oder Johann Nepomuk Hummel.

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Faszinierende Cellisten

Im Finale der Cellisten begeisterten gestern die drei Teilnehmer, die mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung der Dirigentin Eun Sun Kim die Cellokonzerte von Robert Schumann und Dmitrij Schostakowitsch aufführten.

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Clarté und Geräusch

Das Semifinale der Fagottisten nutzte die Jury, um die stilistische Wandelbarkeit der Teilnehmer zu durchleuchten, denn neben dem in allen Orchestervorspielen obligatorischen Konzert B-Dur KV 191 – ohne Dirigent – des 18jährigen Mozart im Galanten Stil der 1770er Jahre waren die Avantgarde-Kunststücke der Auftragskomposition von Milica Djordjevic zu bewältigen.

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