<!--#4dscript/www_infothek:title/lexikon--> : Die Methode existiert nicht. Passionsoratorium – Lexikon der Infothek bei Klassik Heute
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Das kleine Lexikon

 

Passionsoratorium

Grundlage der Passionsvertonungen ist die Leidensgeschichte Christi nach den vier Evangelisten. Die musikalische Gestaltung und Aufführung mit verteilten Rollen – Evangelist: Erzählerpart; Soliloquenten: Einzelpersonen (Jesus, Petrus, Pilatus etc.); Turbae: Gruppen (Juden, Kriegsknechte) – ist schon seit dem 9. Jahrhundert belegt. Seit etwa 1500 finden sich erste mehrstimmige Vertonungen, zunächst in Form der mehrstimmig durchkomponierten motettischen Passion. Diese Form wird abgelöst von der responsorialen Passion, bei der der Evangelist immer solistisch, die Soliloquenten 1–3stg. und die Turbae immer chorisch ausgeführt werden (J. Walter, H. Schütz). Die oratorische Passion des 17./18. Jahrhunderts schließlich baut kontemplative Choräle, Rezitative und Arien in das Passionsgeschehen mit ein (Höhepunkt der Gattung sind die Passionen von Bach). Die Passionsoratorien des 18./19. Jahrhunderts vertonen keinen Bibeltext, sondern frei gedichteten, das Leidensgeschehen betrachtenden Text (Graun: Der Tod Jesu, 1756).

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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