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Kantate

(von lat./ital. "cantare" = singen) Neben der Oper die wichtigste Gattung des italienischen weltlichen Sologesanges im 17./18. Jahrhundert. Die Bezeichnung findet sich erstmals bei Alessandro Grandi: Seine "Cantade et arie" (1620) sind mehrteilige, -> generalbaßbegleitete Sologesangsstücke mit -> Rezitativen und -> Arien. Nach Rossi und Carissimi waren nach 1650 Cavalli, Cesti, Legrenzi und A. Stradella die Hauptmeister der Cantata, später auch A. Scarlatti und Händel. In Deutschland löste im 18. Jahrhundert die Kantate nach italienischem Vorbild die Formen der -> Motette und des geistlichen -> Konzerts ab und wurde Hauptform der evangelischen Kirchenmusik. Eine bedeutende Rolle spielten hierbei die Dichtungen Erdmann Neumeisters mit Texten für alle Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres. Musikalisch wird dem Wechsel von -> Rezitativ und -> Arie nun meist ein Chorsatz vorangestellt, ein mehrstimmiger -> Choral bildet den Abschluß. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind je nach Textvorlage allerdings sehr vielfältig. Bach hat insgesamt für vollständige Jahreszyklen à 59 Kantaten vertont, von denen drei erhalten sind. Seit dem 19. Jahrhundert werden größere Vokalwerke weltlichen Inhalts für Soli, Chor und Instrumente als Kantate bezeichnet.

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Entschleunigte Feinfühligkeit, forsche Damenpranke

Edition Stefan Askenase

Noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts konzertierte der aus dem galizischen Lemberg stammende Pianist Stefan Askenase reglemäßig in den europäischen Konzertsälen. Das ältere Publikum hatte den Chopin-Interpreten gleichsam abonniert, bei den Jüngeren und im abgehobenen Kreis des deutschsprachigen Kritikernachwuchses galt der zierliche belgisch-polnische Theodor Pollak- und Emil von Sauer Schüler als Vertreter einer konservativen Handhabe, als ein leibhaftiges Fossil vergangener Chopin-Stilistik.

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cpo 2 CD 777 960-2
DG 1 DVD-Video 00440 073 4159
Nuova Era Internazionale 1 CD 224094-207
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cpo 2 CD 999 860-2

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