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Meldung vom 30.04.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Auftaktkonzert von Niklas Jahn an der Dresdner Frauenkirche

Der neue Frauenkirchenorganist stellt sich dem Publikum vor

Am 2. Mai präsentiert sich der neue Frauenkirchenorganist Niklas Jahn erstmals mit einem abendfüllenden Programm an der Kern-Orgel des Dresdner Gotteshauses und stellt sich dem hiesigen Konzertpublikum vor. Dass neben zahlreichen Einsätzen im liturgischen Bereich eigenständige Orgelformate einen weiteren Schwerpunkt seiner Arbeit an der Frauenkirche bilden, freut den 28-Jährigen sehr.

»Mit meinem Wirken an der Frauenkirche möchte ich eine Einladung aussprechen, die Vielfalt der Orgelmusik neu zu entdecken. Der Ort zeigt dafür einen inspirierenden Weg auf, denn ich möchte die klassische Kunst der Orgelmusik nicht nur bewahren, sondern weiterentwickeln«, erklärt Niklas Jahn. »Das große Orgelrepertoire zu würdigen, verstehe ich ebenso als Aufgabe wie die Improvisation als kreative Kunstform zu entfalten. Daher werden zukünftig auch Konzerte mit anderen Instrumenten und Künsten sowie eine neue Konzertreihe mit dem Fokus auf das facettenreiche Thema der Improvisation erlebbar. Im besten Fall eröffnen sich daraus neue Perspektiven – auf die Musik, ihre Botschaften und auf den Glauben«, so der Frauenkirchenorganist weiter.

Verbindung aus Architektur und Klang

In seinem Auftaktkonzert wagt Niklas Jahn den Brückenschlag zwischen Künsten und Epochen. Sein Programm ist hierfür sorgfältig komponiert: Zu Beginn steht Johann Sebastian Bachs festliches Präludium in Es-Dur BWV 552 – eine prägnant kraftvolle Ouvertüre, die barocke Virtuosität mit französischer Eleganz verbindet. Anschließend lädt Niklas Jahn sein Publikum ein, Augen und Ohren nach oben hin auszurichten, denn er wendet sich jeweils einem der allegorischen Gemälde der Innenkuppel der Frauenkirche zu: dem Glauben, der Liebe und der Hoffnung. Mittels einer freien Improvisation nimmt er zunächst die bildhafte Darstellung einer Tugend auf, gefolgt von einem ausgewählten Werk Bachs bzw. Maurice Duruflés, welches die jeweilige Motivik aufgreift und kommentiert. Den famosen Abschluss des Abends bilden Duruflés Sicilienne und Toccata aus der Suite op. 5.

Das Konzert beginnt 19.30 Uhr; Tickets zu 14 EUR sind im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.

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