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Aktuelle Meldung vom 04.10.19

Erstes Sonntagskonzert des Münchner Rundfunkorchesters

Ildebrando D

Ildebrando D'Arcangelo, Foto: Uwe Arens

Das Münchner Rundfunkorchester eröffnet die neue Spielzeit 2019/2020 im ersten Sonntagskonzert mit einer weiteren Oper aus dem Frühwerk Giuseppe Verdis: Nach Luisa Miller und I due Foscari steht nun Attila auf dem Programm. Mit Ildebrando D‘Arcangelo in der Titelpartie und Liudmyla Monastyrska an seiner Seite ist eine prominente Solistenbesetzung aufgeboten. Das Opern-Ensemble wird durch den Chor des Bayerischen Rundfunks ergänzt. Die konzertante Aufführung findet unter der Leitung von Ivan Repuŝić, Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters, am Sonntag, 13. Oktober 2019 um 19 Uhr im Münchner Prinzregententheater statt.

Das Libretto zu Attila basiert auf der Tragödie „Attila, König der Hunnen“ des romantischen Dichters Zacharias Werner. Diese handelt von den Kriegszügen des Hunnenkönigs, der 452 mit seinem Heer in Italien einfällt, die Stadt Aquileia zerstört und deren Herrscher tötet. Odabella, Tochter des von Attila erschlagenen Herrschers von Aquileia, will den Tod ihres Vaters rächen. Als Verdi den Text im Jahre 1844 entdeckte, sah er darin einen geeigneten Opernstoff und wandte sich damit an den Librettisten Temistocle Solera, der bereits die Texte zu Verdis früheren Historienopern und Erfolgen wie I Lombardi und Giovanna d’Arco geschrieben hatte. Dennoch nicht ganz zufrieden mit dem Entwurf von Solera gab Verdi den Text an Francesco Maria Piave, mit dem er schon in Ernani erfolgreich zusammengearbeitet hatte.

In dieser von Piave verfassten finalen Fassung kam das Werk am 17. März 1846 im Teatro La Fenice in Venedig zur Uraufführung. Dem Stil einer Monumentaloper mit ausgeprägter Tendenz zu Tableaus, mit großen Chorszenen und Ensembles im Mittelpunkt, bleibt auch Attila verpflichtet. Die Aufführungen von Attila waren prompt ein großer Erfolg und trugen dazu bei, Verdis Ruf als großen Musikdramatiker und herausragenden Opernkomponisten zu festigen.

In der markanten Titelfigur des Attila ist der italienische Opernsänger Ildebrando D’Arcangelo (Foto links) zu erleben. Ihm zur Seite steht die ukrainische Sopranistin Liudmyla Monastyrska in der Rolle der Odabella – einer musikalischen Verwandten von Abigaille aus Nabucco und Lady Macbeth. Für die Partie des römischen Feldherrn Ezio konnte der rumänische Bariton George Petean gewonnen werden, der bereits in Luisa Miller im September 2017 begeisterte. Der italienische Tenor Stefano La Colla übernimmt mit der Partie des Foresto die Rolle des Liebhabers der Odabella.

Die konzertante Aufführung von Giuseppe Verdis Attila steht unter der Leitung von Ivan Repušić, der jüngst seinen Vertrag als Chefdirigent des Münchner Rundfunkorchesters um weitere drei Jahre bis 2023 verlängert hat.

Um 18.00 Uhr wird im Gartensaal des Prinzregentheaters eine Einführung angeboten.

BR-Klassik überträgt das Konzert am Sonntag, 13. Oktober 2019 live ab 19.00 Uhr im Radio.

Karten zum Preis zwischen Euro 57,- / 19,- erhältlich bei BRticket über www.shop.br-ticket.de oder Tel. 0800 / 5900 594 sowie über MünchenTicket www.muenchenticket.de oder Tel. 089 / 54 81 81 81.

 

Empfehlung vom Oktober 2015

CD der Woche am 19.10.2015

H.I.F. Biber • Gg. Muffat

BIS 2 CD/SACD stereo/surround 2096

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Heinrich Ignaz Franz Biber, der zunächst in Kremsier, dann auch in Salzburg tätig war, galt als einer der hervorragendsten Geiger seiner Zeit. Sein Zyklus Rosenkranz-Sonaten (auch „Mysterium-Sonaten“ genannt) gehört zu den originellsten und eigenwilligsten Werken des Violin-Repertoires. Nicht nur, weil Biber in den einzelnen Sonaten („Fünfzehn Mysterien“) eine ungemein ausdrucksstarke musikalische „Illustration“ zur Lebens- und Leidensgeschichte von Maria und Jesus liefert, sondern weil er in jeder Sonate eine individuelle Skordatur, das heißt, eine spezifische Stimmung der vier Geigensaiten vorschreibt. [...]

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