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Meldung vom 08.05.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Christoph Prégardien 70. Geburtstag und Konzert in Bamberg

Zusammen mit seinem Sohn Julian Prégardien interpretiert er ausgewählte Lieder von Schubert

Der Musikverein Bamberg beschließt seine Konzertsaison mit einem außergewöhnlichen Liederabend zu Ehren von Christoph Prégardien, der im Januar seinen 70. Geburtstag gefeiert hat: Am Montag, dem 18. Mai 2026, um 20 Uhr ist der international renommierte Tenor im Joseph‑Keilberth‑Saal der Konzerthalle Bamberg zusammen mit seinem Sohn Julian Prégardien zu erleben. Vater und Sohn widmen sich gemeinsam ausgewählten Liedern von Franz Schubert, begleitet vom Pianisten Michael Gees, der seit vielen Jahren als inspirierender Partner beider Künstler gilt.

International geschätztes Duo

Seit 2008 treten Christoph und Julian Prégardien als Duo auf und haben sich in der internationalen Musikszene als seltene, hochsensible Vater‑Sohn‑Konstellation etabliert. Ihr Schwerpunkt liegt auf dem Kunstlied, kammermusikalischen Programmen und ausgewählten Opernpartien – stets getragen von einer tiefen gemeinsamen musikalischen Sprache. Ausgehend von Schuberts Liedschaffen entwickelten die Künstler ein Projekt, das den Blick auf die Werkgestalt erweitert: Durch improvisatorische Elemente öffnen sie einen Raum, in dem sich historische Aufführungspraxis, persönliche Klangvorstellungen und spontane musikalische Kommunikation begegnen. Damit rücken sie eine Dimension ins Zentrum, die im 19. Jh. oft hinter dem Ideal des „notentextlich Absoluten“ zurücktrat.

Auseinandersetzung mit der Komplexität von Schuberts Liedern

„Uns ging es vor allem um eine neue Begegnung mit der Komplexität von Schuberts Liedern. Wir möchten hörbar machen, wie sich Grenzen verschieben und überschneiden“, erläutert Julian Prégardien. In den neu entwickelten Fassungen entstehen feinsinnige, dialogische Strukturen – unabhängig davon, ob das jeweilige Werk ursprünglich als Duett gedacht war oder ob das Arrangement einem „inneren Gegenüber“ musikalischen Ausdruck verleiht. So entfalten sich zwei Stimmen verwandten Timbres, die den Gedanken einer universalen menschlichen Stimme in besonderer Intensität erfahrbar machen.

Zu hören sind ausgewählte Lieder von Franz Schubert.

Weitere Programminformationen sowie Hinweise zu den Konzerten der laufenden Saison finden Sie unter:www.musikvereinbamberg.de

Der Konzertbesuch ist im Rahmen des Abonnements des Musikvereins oder mit Einzeltickets möglich.

Vorverkauf vor Ort

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