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Meldung vom 03.11.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Kent Nagano mit Mahler-Programm in der Berliner Philharmonie

Zeitgenössisches von Ruzicka und Aleksiychuk ergänzt Mahler-Programm

Kent Nagano steht erstmals in dieser Saison mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) auf der Bühne. Am Freitag, den 7. und Samstag, den 8. November präsentiert der DSO-Ehrendirigent ein eindringliches Programm um die Themen Verlust und Trost. Den dramaturgischen Schwerpunkt bilden Mahlers Vierte Symphonie und dessen Kindertotenlieder, ergänzt von einem Requiem des Zeitgenossen Peter Ruzicka sowie Iryna Aleksiychuks Stück Trisagion. Als Solistinnen sind die Sopranistin Katharina Konradi in Mahlers Vierter, Mezzosopranistin Annika Schlicht in den Kindertotenliedern sowie DSO-Konzertmeisterin Marina Grauman in Trisagion zu erleben. Die Chorpartien übernehmen der Fanny-Hensel-Chor und die Knaben des Staats- und Domchores Berlin.

Auseinandersetzung mit Tod und Verlust

Zur Einstimmung auf ein Programm, das von der Auseinandersetzung mit Tod, Erinnerung und spiritueller Hoffnung geprägt ist, eröffnen die Konzerte unter dem Dirigat von Kent Nagano mit einem Requiem von Peter Ruzicka. Mahlers Kindertotenlieder, sein ergreifender Liedzyklus, und Iryna Aleksiychuks Trisagion für Kinderchor und Violine, das liturgische Gesänge mit moderner Harmonik verbindet, folgen darauf. Als Abschluss dann ein weiteres Mahler-Werk: Die Vierte Symphonie gilt als wohl beliebtestes seiner symphonischen Werke. Sie entführt in eine scheinbar unbeschwerte Klangwelt und beschließt im letzten Satz, wenn die Sopranstimme das Paradies aus der Perspektive eines staunenden Kindes besingt, den dramaturgischen Bogen des Abends.

Künstlerische Verbindung mit dem DSO Berlin

Kent Nagano gilt als einer der herausragenden Dirigenten unserer Zeit. Nach seiner Zeit als Generalmusikdirektor an der Bayerischen Staatsoper (2006–2013) war er von 2015 bis 2025 Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper und Chefdirigent des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg. 2026 übernimmt er das Orquesta y Coro Nacionales de España. Von 2000 bis 2006 prägte er als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter das DSO und ist dem Orchester seitdem als Ehrendirigent verbunden. 2011 wurde ihre gemeinsame Aufnahme von Kaija Saariahos L’amour de loin mit einem Grammy Award ausgezeichnet.

Fr 07.11.25 / Sa 08.11.25, 20 Uhr, Philharmonie Berlin

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