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Meldung vom 19.05.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

25 Jahre Asasello Quartett

Neue Konzertreihe im Köln

Das in Köln beheimatete Asasello Quartett mit Rostislav Kozhevnikov (Violine), Hannah Weirich (Violine), Justyna Sliwa (Viola) und Teemu Myöhänen (Violoncello) stellt in diesen Tagen seine Jubiläums-Konzertreihe “WIR und die Schöne Neue Welt von gestern” vor. Sinnstiftend für den Titel der Reihe sind drei literarische Namensgeber, Michail Bulgakows Hauptperson Asasello aus seinem Roman „Der Meister und Margarita”, Namensgeber des Quartetts, weiter die im Titel implizierte Leseliste „WIR” von Jewgeni Iwanowitsch Samjatin, Aldous Huxleys „A brave new world” und Stefan Zweigs „Die Welt von gestern”.

Die Auswahl des Repertoires ist eine Collage aus Klassikern der Quartettliteratur, zeitgenössischer Musik und selten gespielten, unbekannten Werken. Das ist an sich nicht innovativ, aber die Art der Präsentation und die Einbeziehung des Publikums in die Recherchen, Gedanken und Hintergründe machen diese Konzertreihe zu einem besonderen Erlebnis.

Der Fokus liegt im besonderen auf den 20er Jahren, des 18., des 19. wie auch des 20. Jahrhunderts. Partner am zweiten Abend ist der Autor Wladimir Kaminer, am dritten Abend treten Musikerfreunde des Quartetts aus anderen renommierten Quartetten hinzu. Wladimir Kaminer hat vor 30 Jahren seine Heimat Russland verlassen. Seitdem lebt der Autor in Deutschland und schreibt humoristische Bücher - bis der Krieg in der Ukraine ausbrach. In seinem aktuellsten Werk geht es um Familie und Apokalypse. Im Sancta Clara Keller widmen sich das Asasello Quartett und Wladimir Kaminer verschiedenen Künstlerinnen und Künstler der 1920er-30er Jahre im Spiegel unserer Zeit. Parallelen zwischen diesen beiden Jahrhunderten können auch erschrecken. Aus einem unglaublich spannenden und viel zu selten gespielten Repertoire (auch das ist ein Kollateralschaden des zweiten Weltkriegs) dient die Musik als Inspiration zu Texten, die vielleicht - nicht nur, aber auch – komisch sind. Ein Eintauchen in eine neue Welt ohne Worte, wo es aber durchaus Erzählenswertes herauszufischen gilt.

Die Konzertreihe ist eine Veranstaltung des Asasello Quartetts

im Sancta Clara Keller, Am Römerturm 3, 50667 Köln

Tickets unter: sliwajustyna@hotmail.com

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