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Meldung vom 06.05.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Silvia Costa inszeniert Verdis "Otello" in Stuttgart

Am Sonntag, 18. Mai 2025, feiert Giuseppe Verdis Oper Otello an der Staatsoper Stuttgart Premiere. Die Inszenierung übernimmt die italienische Regisseurin Silvia Costa, die nach ihrer vielbeachteten Produktion von Juditha triumphans im Jahr 2022 erneut in Stuttgart arbeitet. Ebenfalls ans Haus zurück kehrt der Dirigent Stefano Montanari, der an der Staatsoper Stuttgart bereits Aufführungen von Iphigénie en Tauride und Platée dirigiert hat. Für künstlerische Interventionen zeichnet der britisch-ghanaische Künstler und Filmemacher John Akomfrah verantwortlich, der mit seiner visuellen Handschrift gesellschaftspolitische Fragen in ästhetisch kraftvolle Bilder übersetzt.

Intrige und Eifersucht

Die Titelpartie des Otello übernimmt der italienische Tenor Marco Berti. An seiner Seite singt Ensemblemitglied Esther Dierkes als Desdemona. Daniel Mirosław gastiert als Jago. Die weiteren Rollen übernehmen Joseph Tancredi (Cassio), Goran Jurić (Lodovico), Alberto Robert (Rodrigo), Itzeli del Rosario (Emilia) und Aleksander Myrling (Montano) aus dem Stuttgarter Opernensemble und aus dem Opernstudio.

Verdis Otello, ein Spätwerk des Komponisten, basiert auf William Shakespeares Tragödie um den erfolgreichen, aber gesellschaftlich ausgegrenzten Feldherrn. Der von seinem Umfeld als Außenseiter markierte Otello wird durch eine Intrige seines Vertrauten Jago in eine Eifersuchtskrise getrieben, die tödlich endet. Im Zentrum der Oper steht neben Otello auch Jago, dessen radikales Bekenntnis zur Grausamkeit und Ordnung Verdis Musik eine beklemmende Dramatik verleiht.

Zwischen Ausgrenzung und Anerkennung

Die Inszenierung von Silvia Costa richtet den Fokus auf die gesellschaftlichen Konstruktionen von Zugehörigkeit und Ausgrenzung. Wer definiert, was fremd ist und was nicht? Wer entscheidet, wem Anerkennung gebührt? Gemeinsam mit Stefano Montanari lotet Costa die psychologischen und sozialen Spannungen dieser Oper aus und eröffnet neue Perspektiven auf eine der widersprüchlichsten Figuren des Opernrepertoires.

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