Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 17.11.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Junge Deutsche Philharmonie mit Celebrations-Tournee im Januar 2025

Konzertreise mit Uraufführung eines Konzerts von Daniel Schnyder

Die Junge Deutsche Philharmonie feiert den Jahresbeginn 2025 unter der Leitung von Delyana Lazarova zusammen mit dem Saxophon-Quartett Kebyart. Auf dem Programm stehen »American Classics« sowie die Uraufführung eines Konzert für Orchester des Wahl-New-Yorkers Daniel Schnyder. Mit fünf Stationen führt die Tournee nach Basel (09.01.), Ettelbruck (10.01.), Essen (11.01.), Frankfurt (12.01) und Ludwigshafen (13.01.).

Mitreißend und voller Elan

Festlich und strahlend, temporeich und swingend eröffnen Werke der US-amerikanischen Großmeister Copland, Gershwin und Bernstein das Programm der Neujahrskonzerte: Auf Aaron Coplands berühmte Fanfare for the Common Man – eine Hommage an das „Jahrhundert des einfachen Menschen“, wie US-Vizepräsidenten Henry A. Wallace 1942 ausrief, folgt Gershwins Catfish Row, eine fünfsätzige Bearbeitung von Porgy and Bess, die musikalische Motive der Oper im orchestralen Schnelldurchlauf und einer wirkungsvollen Instrumentation in den Konzertsaal bringt. Bernsteins Candide-Ouvertüre ist pointiert und steckt voller Energie: Ein markanter Auftakt leitet über in eine Abfolge musikalischer Wendungen, die nahtlos aufeinander folgen und in denen der Komponist bekannte Werke zitiert: Mozarts Figaro-Vorspiel ist ebenso zu erkennen wie Jacques Offenbachs Orpheus.

Orchester und vier Saxophone

Unmittelbar an die Vermischung von musikalischen Themen knüpft William Bolcoms Concerto Grosso an, in dem unterschiedlichste musikalische Stile miteinander verschmolzen werden. Dabei steht der Dialog zwischen den vier Saxophon-Solisten und dem Orchester im Vordergrund. „Für uns fühlt sich dieses Konzert fast wie Kammermusik an“, sagt Kebyart Mitglied Robert Seara: „Es findet ständig Interaktion statt, bei der die Solisten eine Passage vorgeben und das Orchester darauf antwortet. Diese Zusammenarbeit lieben wir besonders.“ Das Kebyart Saxophonquartett erobert seit seiner Gründung 2014 die internationalen Konzertbühnen. Es steht für ein eigenwilliges Programm-Repertoire aus Originalliteratur, eigenen Arrangements und Auftragswerken.

Verspätete Uraufführung

Daniel Schnyders schöpferische Energie und grenzenlose Begeisterung für neue Besetzungen und Genres hat ihn nach New York geführt, wo er seit 1992 lebt. Für die Junge Deutsche Philharmonie hat er bereits 2021 dieses Auftragswerk komponiert, das nun nach coronabedingter Verzögerung unter der Leitung von Delyana Lazarova endlich uraufgeführt werden wird! „Es hat sicher einige instrumentale Stellen in dem Werk, die noch vor 60 Jahren als unspielbar gegolten hätten. Das ist die Idee eines Konzerts für Orchester: Push the envelope, wie der Amerikaner sagt! Sprenge den Rahmen!“, so Schnyder, der bei den Konzerten in Basel, Ettelbruck, Essen und Frankfurt anwesend sein wird.

Weitere Meldungen vom 17.11.2024

[17.11.2024] Gewandhausorchester | Benefizkonzert "Leipzig hilft Kindern"

Benefizkonzert mit Leif Ove Andsnes unter der Leitung von Sakari Oramo

[17.11.2024] Giordanos Opernthriller "Fedora" an der Oper Genf

Neuinszenierung mit mit Roberto Alagna und Aleksandra Kurzak

[17.11.2024] Junge Deutsche Philharmonie mit Celebrations-Tournee im Januar 2025

Konzertreise mit Uraufführung eines Konzerts von Daniel Schnyder

[17.11.2024] Yurika Kimura gewinnt 61. Possehl-Musikwettbewerb in Lübeck

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige