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Meldung vom 25.06.2024

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

musica viva-Konzertabend für und mit Jörg Widmann

Hakan Hardenberger (Trompete), Symphonieorchester des BR

Das Konzert der musica viva des Bayerischen Rundfunks am Freitag, 28. Juni, im Münchner Herkulessaal ist der Musik von Jörg Widmann gewidmet, der an diesem Abend als Komponist, Klarinettist und Dirigent in Erscheinung tritt. Auf dem Programm stehen Widmanns Orchesterwerke Danse macabre und Armonica, das von Mozarts Adagio für Glasharmonika inspiriert ist. Seine Drei Schattentänze für Klarinette solo interpretiert Widmann selbst, den Abschluss bildet das Trompetenkonzert Towards Paradise. Es spielt das Symphonieorchester des BR, Solisten sind Christa Schönfeldinger an der Glasharmonika und der Trompeter Hakan Hardenberger.

Glasharmonika als Inspiration

Als er die Glasharmonika-Virtuosin Christa Schönfeldinger einmal Mozarts Adagio spielen hörte, erschien Jörg Widmann die Idee für sein nächstes Orchesterstück glasklar vor Augen: In Armonica aus dem Jahr 2007 überträgt er die außergewöhnlichen Spielmechaniken sowie die sphärischen, an- und abschwellenden Klänge der Glasharmonika auf das Orchester – mitsamt ihrer Zerbrechlichkeit.

Ungewöhliche Klarinetten-Klänge

In den Drei Schattentänzen für Klarinette solo, 2013 entstanden, werden Klangassoziationen hervorgerufen, die kaum mehr an den herkömmlichen Klarinettenton erinnern – ob Unterwasserklänge, die den Konzertsaal durchströmen, oder nach Widmanns eigener Aussage "staubtrockene" perkussive Klänge, die allein über Klappengeräusche hergestellt werden. Es spielt der Komponist selbst.

Das Labyrinth als Metapher

In der Orchesterkomposition Danse macabre von 2022 entwirft Widmann musikalische Szenarien zur Frage, wie die Toten tanzen. Ist die Mitternachtsstunde mit zwölf Schlägen angebrochen, triumphieren die Toten, so Widmann, bisweilen "über uns Lebende, wenn wir ihnen voyeuristisch zuschauen".

Das Programm schließt mit dem Trompetenkonzert Towards Paradise, das Widmann 2021 für Hakan Hardenberger geschrieben hat. Das Labyrinth ist für den Komponisten nicht nur eine Lebensmetapher, die eine ganze Werkserie angestoßen hat, sondern konkretisiert sich in diesem Stück für Trompete und Orchester: Der Solist ist ein Suchender, der sich buchstäblich durch das Orchester bewegt, um Anschluss zu finden.

Konzerttermin: Freitag, 28. Juni, 20.00 Uhr, Herkulessaal der Residenz, München

Karten erhältlich zu 15,- / 29,- / 44,- Euro (U30-Tickets für junges Publikum 10,-) über BRticket (shop.br-ticket.de oder Tel. 0800 /5900 594), über München Ticket und an der Abendkasse.

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