Die Preisträger des "Opus Klassik 2024" stehen fest
Die feierliche Verleihung findet am 13. Oktober im Konzerthaus Berlin statt
Die Preisträger des Opus Klassik 2024 stehen fest. Sopranistin Anna Prohaska als „Sängerin des Jahres“, Starpianist Lang Lang als „Instrumentalist des Jahres“, Cellistin Anastasia Kobekina als „Nachwuchskünstlerin des Jahres“, Klaus Mäkelä als „Dirigent des Jahres“, Pianist Bertrand Chamayou für die „Solistische Einspielung Instrument des Jahres“, Liza Lim mit ihrem Werk „Annunciation Triptych“ als „Komponistin des Jahres“ sowie Alexandra Stréliski in der Kategorie „Neue Klassik/ Neoklassik“ - dies sind nur einige der insgesamt 43 herausragenden Preisträgerinnen und Preisträgr des Opus Klassik 2024, die der Verein zur Förderung der Klassischen Musik e.V. gestern bekannt gab. Die Preisverleihungen finden im Oktober im Rahmen des Opus Klassik Konzertes im Kühlhaus Berlin (12. Oktober) und der feierlichen Opus Klassik Gala im Konzerthaus Berlin (13. Oktober) statt. Die Gala wird vom Medienpartner ZDF am selben Tag um 22:15 Uhr ausgestrahlt. Karten für beide Veranstaltungen sind ab sofort im Vorverkauf erhältlich.
Wiederentdeckte Oper als Ersteinspielung ausgezeichnet
Zu den weiteren Ausgezeichneten zählen u. a. Konstantin Krimmel als „Sänger des Jahres“, Violinistin Isabelle Faust als „Instrumentalistin des Jahres“, Cellist Gautier Capuçon als „Instrumentalist des Jahres“, Michael Spyres und Charles Castronovo für die beste „Solistische Einspielung Gesang des Jahres“, Avi Avital (Mandoline) für die beste „Konzerteinspielung des Jahres“, „Eugen Engel: Grete Minde“ von der Magdeburgischen Philharmonie unter Leitung von Anna Skryleva als beste „Weltersteinspielung des Jahres“. Weitere Preise gehen u.a. an die Berliner Barock Solisten („Ensemble des Jahres“), das Signum Quartett, („Kammermusikeinspielung des Jahres“), Anna Lapwood („Solistische Einspielung Instrument“) sowie Reginald Mobley („Klassik ohne Grenzen“).
Den „Bestseller des Jahres“, der durch die Auswertung der Verkaufszahlen durch die GfK ermittelt wird, erhält in diesem Jahr Víkingur Ólafsson für sein Album „Johann Sebastian Bach: Goldberg Variations“.
Opus Klassik zeichnet viele junge Talente und Innovationen aus
Der Verein zur Förderung der Klassischen Musik e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Klassik in all ihren Facetten zu fördern und möchte insbesondere dem Nachwuchs eine Plattform bieten. So richtet sich auch in diesem Jahr wieder die besondere Aufmerksamkeit auf junge Talente und die innovativen und kreativen Kategorien des Wettbewerbs: Als „Nachwuchskünstler des Jahres“ werden neben Anastasia Kobekina (Cello), Valerie Eickhoff (Gesang), María Dueñas (Violine) und Bruce Liu (Klavier) geehrt. Den „Preis für Nachwuchsförderung“ erhalten die Hanke Brothers für „BROTHERS FOR MUSIC“. In der Kategorie „Videoclip des Jahres“ gewinnt Gitarrenvirtuose Marcin, während das Konzerthaus Berlin für das „Innovative Konzert des Jahres“ ausgezeichnet wird. Der in Kooperation mit dem Orchester des Wandels vergebene „Innovationspreis für Nachhaltigkeit“ würdigt herausragende Initiativen im Bereich der klassischen Musik, die sich durch innovative Ansätze und nachhaltiges Handeln auszeichnen. In diesem Jahr geht der Opus Klassik in dieser Kategorie an das Projekt „Green Monday“ der Tonhalle Düsseldorf.
Mit Spannung wird noch der Preisträger oder die Preisträgerin der Kategorie Lebenswerk erwartet. Dies wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.
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