Debüts von Pene Pati und Dirigentin Giedré Šlekyté in Hamburg
Inszenierung von Jules Massenets "Manon" an der Staatsoper
Jules Massenets Manon kehrt ab dem 20. Mai 2024 in einer aufregenden neuen Besetzung auf die Bühne der Staatsoper Hamburg zurück. Drei der derzeit gefragtesten Künstler der jungen Generation sind zum ersten Mal gemeinsam zu erleben. Der Tenor- Shootingstar Pene Pati als Chevalier Des Grieux gibt sein Hamburg-Debüt. Auch im Orchestergraben gibt es ein spannendes Debüt: Die junge litauische Dirigentin Giedré Šlekyté dirigiert zum ersten Mal das Philharmonische Staatsorchester Hamburg. Die Erfolgsinszenierung von David Bösch wurde für diese Wiederaufnahme überarbeitet: Endlich wird nun auch der Staatsopernchor auf der Bühne sein, der in dieser Produktion aus der Pandemiezeit zunächst noch aus den Logen sang.
Tenor mit großer Zukunft und erfolgreiche Dirigentin
Pene Pati gilt als eine der größten Tenorhoffnungen im italienischen und französischen Fach. Der Samoaner hat in den vergangenen Spielzeiten mit großen Debüts das Publikum von Wien bis Paris im Sturm erobert. Inzwischen ist er einer der gefragtesten Tenöre weltweit. Mit der jungen Dirigentin Giedré Šlekyté arbeitet er diese Spielzeit gleich mehrfach zusammen. Die Litauerin hat sich inzwischen sowohl im Konzert- als auch im Opernrepertoire einen Namen gemacht. Engagements führten sie u.a. an die Bayerische Staatsoper, die Semperoper oder die Staatsoper Unter den Linden. Hier wird sie direkt nach ihrer Hamburger Manon gemeinsam mit Pene Pati Verdis Rigoletto auf die Bühne bringen. Die Titelrolle der Hamburger Manon singt Elbenita Kajtazi. Die junge kosovarische Sopranistin gehört zu den Stars des Hamburger Opernensembles und ist auch außerhalb Hamburgs ein gefragter Gast. Gemeinsam mit Giedré Šlekyté gibt sie noch in diesem Jahr ihr Debüt an der Wiener Staatsoper.
Überarbeitete Inszenierung von David Bösch
Den aufwühlende Stoff um die junge Manon, die ihrem Drang nach einem selbstbestimmten Leben folgt, brachte der Regisseur David Bösch 2021 noch unter den Bedingungen der Pandemie auf die Bühne. Der Staatsopernchor sang deshalb ursprünglich aus den Logen in den Rängen des Opernhauses. Nun wurde die Inszenierung überarbeitet und die vielen großbesetzen Chorszenen zusätzlich inszeniert.
Neben Pene Pati ist ebenfalls neu im Manon-Ensemble der amerikanische Bariton Theo Hoffman als Lescaut, der sein erfolgreiches Hamburgdebüt als Prosdocimo in Il Turco in Italia feierte. Ensemblemitglied Tigran Martirossian gibt den Grafen Des Grieux und Alexey Bogdanchikov ist Brétigny. In weiteren Rollen sind Daniel Kluge (Guillot-Morfontaine), Narea Son (Pousette), Kady Evanyshyn (Javotte), Ida Aldrian (Rosette) und David Minseok Kang (Wirt) zu erleben.
Jules Massenet: Manon. In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Inszenierung: David Bösch
Musikalische Leitung: Giedré Šlekyté (Hausbedüt)
Mit: Manon Lescaut Elbenita Kajtazi, Der Chevalier Des Grieux Pene Pati (Hausbedüt), Lescaut Theo Hoffman (Rollendebüt), Der Graf Des Grieux Tigran Martirossian, Guillot-Morfontaine Daniel Kluge, von Brétigny Alexey Bogdanchikov, Poussette Narea Son, Javotte Kady Evanyshyn (Rollendebüt), Rosette Ida Aldrian, Der Wirt David Minseok Kang, Gardist 1 Aaron Godfrey-Mayes (Rollendebüt), Gardist 2 Grzegorz Pelutis (Rollendebüt), Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper.
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