9. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz
Werke von Dvořáks und Schubert mit Sebastian Fritsch (Violoncello)
Unter dem Motto „Himmlische Klänge“ stehen am 10. und 11. Juni beim 9. Sinfoniekonzert der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz Kompositionen von Antonín Dvořák und Franz Schubert auf dem Programm. Im Anschluss an die Konzerte lädt die Philharmonie das Publikum wieder zu „Beats & Drinks“ ins Foyer der Stadthalle ein, um die Konzert-Saison gemeinsam in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Emotionales Cellokonzert
Antonín Dvořáks Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 zählt heute zu den schönsten und berühmtesten Solokonzerten für Cello. Solist bei den Konzerten in Chemnitz ist Sebastian Fritsch. Der Legende nach gaben die Niagarafälle Dvořák den entscheidenden Anstoß zur Komposition, deren Anblick den Komponisten während seines Amerika-Aufenthaltes zwischen 1892 und 1895 überwältigte. Zudem verarbeitet er im lyrischen Mittelsatz die schmerzlichen Erinnerungen an seine Prager Jugendliebe Josefína, die während des Kompositionszeitraumes schwer erkrankte und schließlich kurz nach Fertigstellung des Cellokonzertes verstarb.
Erfolg, der zu spät kam
Die achte Sinfonie von Franz Schubert erhielt ihren Beinamen „Die Große“ aufgrund ihrer damals außergewöhnlichen Länge von über einer Stunde, die der beeindruckte Robert Schumann darum auch als „dicken Roman in vier Bänden“ bezeichnete. Mit diesem Werk gelang Schubert der Durchbruch in ein neues sinfonisches Zeitalter. Jedoch war es ihm nicht vergönnt, seinen wegweisenden Erfolg selbst zu erleben: Die Uraufführung fand erst 10 Jahre nach Schuberts tragischem Tod statt, der 1828 im Alter von nur 32 Jahren mittellos und als verkanntes Genie verstarb.
9. Sinfoniekonzert - Himmlische Klänge
10. Juni 2026, 19.30 Uhr und 11. Juni 2026, 19.00 Uhr in der Stadthalle Chemnitz
Karten zum Preis von 21,- bis 36,- € sind unter Tel. 0371 4000-430 und www.theater-chemnitz.de erhältlich.
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