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Meldung vom 17.06.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Musikalische Neueinstudierung von »Capriccio« in Wien

Philippe Jordan leitet die Strauss-Oper mit zahlreichen Rollendebüts

Unter der musikalischen Leitung von Musikdirektor Philippe Jordan, der bereits die Premiere der Produktion von Marco Arturo Marelli 2008 dirigierte, steht ab Montag, 20. Juni 2022 Richard Strauss' Capriccio in einer Musikalischen Neueinstudierung auf dem Spielplan der Wiener Staatsoper. Die Besetzung bringt zahlreiche Rollendebüts am Haus, so sind erstmals Maria Bengtsson als Gräfin, Adrian Eröd als Graf, Daniel Behle als Flamand, Andrè Schuen als Olivier, Christof Fischesser als La Roche sowie Michaela Schuster als Clairon zu erleben.

Eine Oper über die Oper

Die Theaterbühne als Abbild der Realität, als Ort, an dem sich der Mensch erkennt und sein wahres Antlitz erblickt: Dies war es, was Richard Strauss in seinem milden, altersweisen und sehr heiterem Werk Capriccio vermitteln wollte. Capriccio ist eine Oper über das Kunstwerk Oper, es schildert in unterschiedlichen Ebenen die Geburt eines Werkes. Es stellt theoretische Prinzipien der Bühnenpraxis gegenüber und lässt feinsinnige Künstlernaturen mit einem geerdeten Theaterdirektor zusammenkommen. Zahllose, ironisch verstandene Gemeinplätze – von den angeblich schlechten Libretti der italienischen Opern bis hin zum lauten Orchesterapparat, der die Sänger zudeckt, dem gelangweilten Publikum, das nur auf die hohen Töne des beliebten Tenors wartet und dass man bei sanfter Musik am besten schlafen würde – werfen zudem einen satirischen Blick auf das gesamte Operngeschehen. Musikalisch spinnt Strauss feine Fäden: Kammermusikalisch der Beginn, er zitiert Eigenes und Fremdes, wirft einen Blick in die Musikgeschichte und findet mit der Mondscheinmusik zu einem der berühmten Schlager der Opernliteratur.

Die aktuelle Produktion kam 2008 heraus und gehört zu den ganz besonderen Schätzen des Repertoires der Wiener Staatsoper. Inszenierung und Bühnenbild stammen von Marco Arturo Marelli, der das Element der Spiegelung in sein Raumkonzept einbezog und mittels drehbaren Dreieckstürmen unterschiedliche Zeit- bzw. Handlungsebenen herstellt.

Capriccio von Richard Strauss

Musikalische Neueinstudierung: 20. Juni 2022

Weitere Vorstellungen: 23., 27., 30. Juni 2022

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