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Meldung vom 29.05.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Zwei neue Konzertflügel für die Oper Leipzig

Der bisherige Konzertflügel wechselt zur Probebühne

Die Oper Leipzig hat zwei neue Konzertflügel für das Konzertfoyer erworben und damit das Spektrum künftiger Produktionen erweitert. Die Anschaffung ist eine wichtige Investition in die Zukunft der Probenarbeit und Aufführungspraxis der Oper und ist seit langem geplant und vorbereitet. Die Konzertflügel wurden von dem Leipziger Traditionsunternehmen Blüthner angefertigt und stammen aus derselben Serie. Sie sind damit nahezu identisch, da sie zur selben Zeit und aus den gleichen Materialien gefertigt werden konnten. Dadurch ergänzen sich die 2,80 Meter langen Flügel im Klang und harmonieren hervorragend miteinander.

Neue Möglichkeiten für Klang und Konzerte

Prof. Ulf Schirmer, Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig, sieht in der Anschaffung viele neue Möglichkeiten für Repertoire und Konzertspektrum sowie für die klangliche Gestaltung: »Die beiden neuen Konzertflügel zeichnen sich durch weichere Anschlagmechanismen und immense Klangfülle aus.« Ugo D’Orazio, Studienleiter an der Oper Leipzig, und Christian Hornef, stellvertretender Studienleiter, freuen sich über die Neuanschaffung und spielten die beiden Flügel selbst ein – mit u. a. Siegfrieds Rheinfahrt aus Wagners Götterdämmerung und mit Heinzelmännchens Wachtparade von Kurt Noack. Ugo D’Orazio: »Wir wünschten uns schon seit einigen Jahren zwei Flügel, die klanglich perfekt zueinander passen. Das ist musikalisch eine große Bereicherung. Ich bin sehr gespannt, welche Optionen sich uns damit eröffnen werden.«

Der bisherige Konzertflügel wechselt zur Probebühne

Bislang musste sich die Oper mit aufwändigen Transporten anderer Konzertflügel aushelfen, um Produktionen mit zwei Flügeln im Konzertfoyer realisieren zu können. Der dort bisher fest eingesetzte und nun abgelöste Flügel von Schimmel stammt aus den frühen 1990er Jahren. Meist lässt die Klangdynamik bei Flügeln mit den Jahren nach, da die Spannung im Resonanzboden abnimmt – dafür bekommt der Klang oft einen ganz individuellen Charakter. Deswegen hat der Schimmel-Flügel keinesfalls ausgedient: Er unterstützt die Probenarbeit zukünftig auf der Probebühne 2 des Opernhauses.

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