MPHIL360° lädt ein zur "Space Odyssey"
Das Weltall und unser Planet als Thema
Mit MPHIL 360° führen die Münchner Philharmoniker und Dirigent Krzysztof Urbański ihr Publikum von 24. bis 26. Juni 2022 bis an die Grenzen des Weltalls. Seit mittlerweile sieben Jahren präsentiert das Traditionsorchester im Rahmen der Veranstaltungsreihe außergewöhnliche Formate kostenlos oder für den kleinen Geldbeutel, um sich beim Münchner Publikum für dessen Treue und Unterstützung zu bedanken und darüber hinaus Menschen aus der Region ins Konzert einzuladen, die unter anderen Umständen vielleicht weniger Zugang zur klassischen Musik fänden. Die kommende Festivalausgabe, die Ende Juni stattfindet, markiert nun einen besonderen Wendepunkt: Erstmalig ist die neue Heimat der Philharmoniker, der Gasteig HP8 inklusive der Isarphilharmonie, Schauplatz der Veranstaltungen. Da das Areal mitten im Stadtteil und Wohngebiet Sendling liegt, lässt sich der Wunsch nach Publikumsnähe und Barrierelosigkeit hier besonders gut umsetzen.
Ligetis «Atmosphères» als Filmmusik
Der Titel des Festivals Space Odyssey nimmt Bezug auf Stanley Kubricks Film 2001: A Space Odyssey von 1968. Der Regisseur nutzte für seinen Science-Fiction-Film György Ligetis chaotisch-sphärisches Orchesterwerk Atmosphères, um den Weltraum auch klanglich darzustellen. Ligeti und seine Komposition wurden dadurch weithin bekannt. Dieses Werk stellt den Ausgangspunkt dar, von dem aus sich die Münchner Philharmoniker gleichsam in den Kosmos begeben, um von dort aus auf die Erde zu blicken.
Atmosphères präsentieren die Münchner Philharmoniker in drei Konzerten am 24.,25. und 26.06.22 unter der musikalischen Leitung von Krzysztof Urbański und mit Augustin Hadelich (Violine) als Solist. Eine zentrale Rolle spielt beim Festival auch Astrophysiker, Naturphilosoph und Journalist Prof. Dr. Harald Lesch: So nimmt er in dem musikalisch-wissenschaftlichen Exkurs »Unendliche Weiten« am 25.06. gemeinsam mit einem Ensemble der Münchner Philharmoniker das Publikum mit auf eine ganz eigene Reise vom Beginn des Kosmos bis heute, vom Dunkel ins Licht, vom Kleinen zum ganz Großen – ein wahrhaft kosmisches Unterfangen. Im Rahmen einer Aufführung der Schöpfung von Joseph Haydn betritt Harald Lesch außerdem in einem neuen Kontext die Bühne der Isarphilharmonie. Das komplette Programm und weitere Informationen unter www.mphil.de/mphil360
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