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Meldung vom 28.04.2022

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Mozarts späte Meisteropern in Wiesbaden

Opern-Zyklus mit Konrad Junghänel bei den Internationalen Maifestspielen 2022

Wer kennt sie nicht, Mozarts sieben späte »Meisteropern«? Natürlich gehören Die Zauberflöte oder Don Giovanni zu den Dauerbrennern des deutschsprachigen Opernrepertoires. Doch hat man sie wirklich bereits alle gesehen? Auch Idomeneo? Oder den Titus? Auch sie gehören zu Mozarts vollendeten Meisterwerken, sind dem Publikum aber in aller Regel weitaus weniger bekannt. Bei den Internationalen Maifestspielen 2022 bietet sich nun die Möglichkeit, Mozarts sieben letzte Opern in der Reihenfolge ihrer Entstehung zu erleben. Zwar hat der Komponist selbst diese nicht als einen zusammenhängenden Zyklus betrachtet oder konzipiert, dennoch offenbart sich in deren Gesamtschau auf der Bühne ein facettenreiches Mosaik menschlicher Leidenschaft, durch das die Gattung Oper zu einem frühen – für manche nie mehr erreichten – Höhepunkt geführt wurde.

Neuinszenierungen aus den letzten Jahren als Gesamtschau

Seit 2015 hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden daran gearbeitet, seinen »Mozart-Zyklus« aus sieben Neuinszenierungen Stück für Stück auf die Bühne zu bringen. Nun präsentiert das Theater alle sieben Werke in enger zeitlicher Folge – dargeboten von seinem herausragenden Mozart-Ensemble der letzten Jahre und ergänzt um weitere, hochkarätige Gäste von Weltformat. Darunter unter anderem so klangvolle Namen wie Julia Lezhneva (Fiordiligi in Così fan tutte), Johannes Martin Kränzle (Graf Almaviva in Die Hochzeit des Figaro), Anna El-Khashem (Susanna in Die Hochzeit des Figaro« und Zerlina in Don Giovanni), Dinara Alieva (Donna Elvira in Don Giovanni), Thomas Blondelle (Titelpartie in Titus), Patrick Carfizzi (Leporello in Don Giovanni), Albert Pesendorfer (Sarastro in Die Zauberflöte) und Slávka Zámečníková (Gräfin Almaviva in Die Hochzeit des Figaro).

Dass aus diesem facettenreichen Zyklus ein künstlerisches Ganzes wird, dafür sorgt Mozart-Spezialist und Dirigent Konrad Junghänel, der als herausragender Vertreter einer »historisch informierten Aufführungspraxis« sämtlichen Opern einen stilsicheren, mitreißenden »Mozart-Klang« verleiht: »Mozarts Opern zeugen von einer unübertroffenen Meisterschaft, Gefühle in Musik auszudrücken – eben hierin liegt für mich ihre überzeitliche Bedeutung«, sagt Konrad Junghänel. Die Termine und Besetzungen im einzelnen unter www.staatstheater-wiesbaden.de/internationale-maifestspiele/produktionen/

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