Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 06.12.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Schwetzinger SWR Festspiele feiern 70-jähriges Jubiläum

Unter dem Motto »Arkadien« findet das Festival vom 29. April bis 28. Mai 2022 statt

Im nächsten Jahr feiern die Schwetzinger SWR Festspiele ihr 70-jähriges Bestehen. 1952 auf Initiative des Süddeutschen Rundfunks (SDR) entstanden, zählen die Festspiele heute zu den bedeutenden europäischen Festivals für klassische Musik und Oper mit einer internationalen Reichweite, für die jedes Jahr der öffentlich-rechtliche Rundfunk sorgt. Für das Jubiläumsprogramm wählte die Künstlerische Leiterin Heike Hoffmann das Motto »Arkadien«, das Bezug nimmt auf die besondere historische Spielstätte der Festspiele: »Im 18. Jahrhundert erbaute ein absoluter Fürst, Carl Theodor, in Schwetzingen seine Sommerresidenz – im Geist der Aufklärung. Der Garten verkörpert Arkadien, das verlorene Paradies, das Götter und Menschen einte. Hier waren Geist und Wissenschaft frei, die Künste, namentlich die Musik, gelangten zu höchster Blüte. Dieses reiche Erbe zu bewahren, mit Gegenwart und Zukunft zu verknüpfen, gehört zu den vornehmsten Aufgaben der Schwetzinger SWR Festspiele.«

Reichhaltiges Jubiläums-Programm

Insgesamt 50 Veranstaltungen sind für das Jubiläum geplant, darunter wieder eine Uraufführungsoper, die im Auftrag der Schwetzinger SWR Festspiele, in Koproduktion mit den Bregenzer Festspielen und gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, entsteht. Komponist ist der in Wien lebende Rheinländer Johannes Kalitzke. Seine Oper Kapitän Nemos Bibliothek nach dem gleichnamigen Roman von Per Olov Enquist wird von Christoph Werner, dem Intendanten des Puppentheaters Halle, realisiert. Musikalische Akteure sind neben den Sängersolisten Iurii Ishkevich, Johanna Zimmer, Reuben Willcox, Noa Frenkel und Rinnat Moriah das Ensemble Modern Frankfurt. Die musikalische Leitung hat der Komponist selbst.

Neben dem pandemiebedingt verschobenen Beethoven-Projekt Force & Freedom mit Nico and the Navigators stehen weitere szenische Produktionen auf dem Programm: Die Oper L’Isola d’Alcina von Giuseppe Gazzaniga ist eine virtuose Parodie auf den Mythos der Zauberin Alcina. 1773 erstmals im Schwetzinger Hoftheater gespielt, kommt das Werk nun in einer Koproduktion mit dem Oldenburgischen Staatstheater wieder auf die Bühne. Das internationale Sängerensemble wird begleitet vom Ensemble L’arte del mondo unter der musikalischen Leitung von Werner Ehrhardt, Regie hat Christoph von Bernuth.

Um eine andere mythologische Figur dreht sich das Melodram Medea von Georg Anton Benda. Zur Aufführung kommt die Mannheimer Fassung von 1784, deren Neuedition erst kürzlich im Frankfurter Forschungsprojekt »Opera. Spektrum des europäischen Musiktheaters« erschien. Es spielt La Stagione Frankfurt, Sprecher sind u. a. Marina Galic (Medea) und Michael Rotschopf (Jason).

Zwei prominente Residenz-Künstler

Als Residenzkünstler mit jeweils drei Konzerten bei den Festspielen zu Gast sind die Geigerin Isabelle Faust und der Pianist Alexander Melnikov. Wiederbegegnungen gibt es mit Christoph und Julian Prégardien, Christina Landshamer, Martin Helmchen, Antje Weithaas, Dorothee Oberlinger, Sharon Kam, Avi Avital, Jean-Guihen Queyras, Kristian Bezuidenhout, Ensemble Constantinople, Accademia del Piacere, The Present, Hagen Quartett, Belcea Quartet, Quatuor Ébène, Cuarteto Casals, Quatuor Diotima, Pavel Haas Quartett u.v.m. Zum ersten Mal bei den Festspielen zu erleben sind z. B. Giovanni Sollima, Sonny Troupé, Concerto Italiano unter der Leitung von Rinaldo Alessandrini, Aris Quartett, Ensemble 1700, La Fonte Musica, A nocte temporis. Zu Ende gehen die

Festspiele mit einem musikalisch-literarischen Abend unter dem Titel Mozarts Freiheit mit Burgschaupieler Klaus Maria Brandauer und dem GrauSchumacher Piano Duo.

Tickets sind ab 6. Dezember beim SWR Classic Service und an allen bekannten

Vorverkaufsstellen erhältlich.

Ticket-Hotline 07221 300 100 (von 10 bis 16 Uhr)

Onlinebuchung www.swrclassicservice.de

Bestellung per Mail unter swrclassic@swrservice.de

Weitere Informationen unter: www.schwetzinger-swr-festspiele.de

Weitere Meldungen vom 06.12.2021

[06.12.2021] Musikwissenschaftler erhält Georg-Philipp-Telemann-Preis 2022

Die Landeshauptstadt Magdeburg würdigt damit die besonderen Verdienste des Wissenschaftlers

[06.12.2021] Rundfunkchor Berlin gestaltet das Berliner Weihnachtskonzert

Gijs Leenaars dirigiert das Konzert unter neuen akustischen Bedingungen

[06.12.2021] Schwetzinger SWR Festspiele feiern 70-jähriges Jubiläum

Unter dem Motto »Arkadien« findet das Festival vom 29. April bis 28. Mai 2022 statt

[06.12.2021] SHMF: Hindemith-Preis 2022 für Hannah Kendall

Preisverleihung und Preisträgerkonzert im Rahmen des SHMF 2022

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige