Anzeige

Teilen auf Facebook RSS-Feed Klassik Heute
Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Meldung vom 13.09.2021

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

»Kapell-Geburtstag« mit Herbert Blomstedt

Sonderkonzert am 473. Gründungstag der Sächsischen Staatskapelle

Mit zwei Sonderkonzerten anlässlich des 473. Gründungstags der Sächsischen Staatskapelle kehrt Herbert Blomstedt zum zweiten Mal in diesem Jahr nach Dresden zurück: Der Ehrendirigent des 473-jährigen Klangkörpers stellt nun am 22. und 23. September 2021 in der Semperoper Franz Schuberts Unvollendete Symphonie Anton Bruckners Romantischer gegenüber. Die Vierte Symphonie, vom Komponisten selbst mit dem Zusatz »romantisch« versehen, beschäftigte Anton Bruckner Zeit seines beruflichen Lebens: Die ersten Skizzen des Werkes stammen vom Jahresbeginn 1874; weitere größere Umarbeitungen folgten 1878 und im Finalsatz 1880 – diese Fassung, die auch als Uraufführungsversion am 20. Februar 1881 im Wiener Musikverein erklang, dirigiert Herbert Blomstedt nun erneut bei der Staatskapelle. In Dresden war die Vierte bereits zu Bruckners Lebzeiten erstmals zu hören: Der langjährige Dresdner Kapellmeister Adolf Hagen leitete die Symphonie am 15. November 1895 in den Abonnement-Konzerten der Königlichen musikalischen Kapelle. Nach der 1885 von Ernst von Schuch dirigierten Dritten war sie die zweite Bruckner’sche Symphonie in einem Kapell-Konzertprogramm.

Ehrendirigent Herbert Blomstedt am Pult

Altmeister Herbert Blomstedt, der zuletzt im Mai 2021 mit einem reinen Mozart-Programm mit der Staatskapelle für eine Rundfunkproduktion arbeitete, kombiniert zum »Kapell-Geburtstag« nun Bruckners »Romantische« mit Schuberts »Unvollendeter« Symphonie. In den späten Sommermonaten des Jahres 1822 entstanden, besteht die h-Moll-Symphonie von Franz Schubert lediglich aus den ersten beiden Sätzen, deren »Klangschönheit« Eduard Hanslick hervorhob. »Mit einigen Horngängen, hier und da einem kurzen Clarinett- oder Oboensolo auf der einfachsten, natürlichen Orchester-Grundlage gewinnt Schubert Klangwirkungen, die kein Raffinement der Wagnerschen Instrumentierung erreicht«, so der einflussreiche Kritiker. Erst 43 Jahre nach seiner Entstehung wurde das Werk am 17. Dezember 1865, dem Jahr der Uraufführung von Richard Wagners »Tristan«, erstmalig gespielt.

Weitere Meldungen vom 13.09.2021

[13.09.2021] Die Preisträger beim 70. ARD-Musikwettbewerb stehen fest

Gestern Abend ging der Wettbewerb mit dem Finale Violine zu Ende

[13.09.2021] Buch: "Karrierewege in der Musikbranche"

Experteninterviews aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen geben Auskunft

[13.09.2021] 21. Ritter-Preis für das Vision String Quartet

Das Preisträgerkonzert findet in der Laeiszhalle Hamburg am 12. Oktober statt

[13.09.2021] Staatstheater Karlsruhe startet in die neue Saison

Erste Spielzeit des neuen Intendanten Ulrich Peters

[13.09.2021] »Kapell-Geburtstag« mit Herbert Blomstedt

Sonderkonzert am 473. Gründungstag der Sächsischen Staatskapelle

Anzeige

Weitere Meldungen der letzten 14 Tage

Anzeige

Klassik Heute - Ihr Klassik-Portal im Internet

Anzeige