Die aktualisierte Spielzeit 2020/21 der Staatsoper Hamburg
Programmänderungen bei Oper, Konzert und Ballett
Am 5. September 2020 beginnt die Spielzeit 2020/21 für Staatsoper Hamburg, Hamburg Ballett und Philharmonisches Staatsorchester. Nach fast sechs Monaten Zwangspause öffnet sich der Vorhang wieder, und auch die Konzerte des Philharmonischen Staatsorchesters in der Elbphilharmonie können endlich wieder stattfinden. Ein „Zurück zur Tagesordnung“ wird es zunächst aber nicht geben können. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, diese Pandemiesituation künstlerisch zu reflektieren. Die Kunst sollte sich zu dem verhalten, was 2020 passiert. Und es darf – bei Einhaltung aller jeweils gültigen Hygieneregeln – keine künstlerischen Abstriche geben. Die Intendanz hat sich deshalb entschlossen, für die Zeit vom 5. September bis 5. Dezember einen neuen Spielplan zusammenzustellen“, so Georges Delnon, John Neumeier und Kent Nagano.
Mit molto agitato, einer völlig neu geschaffenen Produktion, gibt Frank Castorf am 5. September 2020 sein Regiedebüt an der Hamburgischen Staatsoper. Im Zentrum stehen Kurt Weills Die sieben Todsünden, die Musikalische Leitung liegt in den Händen des Hamburgischen Generalmusikdirektors Kent Nagano.
Operette - Oper - Ballett
Die ursprünglich für Mai geplante Operette Märchen im Grand-Hotel von Paul Abraham wird nun am 13. September ebenfalls im Großen Haus der Staatsoper Premiere feiern. Sascha-Alexander Todtner inszeniert die komisch-turbulente Geschichte rund um eine außergewöhnliche Filmproduktion.
Unter der Musikalischen Leitung von Kent Nagano steht die Neuproduktion des Doppelabends Pierrot lunaire von Arnold Schönberg und La voix humaine von Francis Poulenc am 11. Oktober. Regie und Animation von Pierrot lunaire liegt bei Luis August Krawen, die Szenische Einrichtung von La voix humaine bei Georges Delnon.
Programmatische Änderungen bei den Konzerten
Programmatische Änderungen müssen auch bei den Programmen der Philharmonischen Konzerte im September, Oktober und November in der Elbphilharmonie vorgenommen werden: So stehen im 1. Philharmonischen Konzert am 27./28. September anstelle von Schostakowitsch und Beethoven nun Werke von Hindemith, Ligeti, Mahler und Schubert unter der Leitung von Kent Nagano auf dem Programm; Solisten sind Julian Prégardien und Marie-Luise Neunecker. Mozarts Don Giovanni-Ouvertüre und Auszüge aus den Deutschen Tänzen sowie Strauss` Der Bürger als Edelmann erklingen am 25./26. Oktober im 2. Philharmonischen Konzert, das ursprünglich Ligeti und Brahms beinhaltete. Das Haydn-Programm des 3. Philharmonischen Konzerts am 22./23. November mit Andreas Spering wird verkürzt werden, ebenso die Programme des 1. und 2. Kammerkonzerts am 18. Oktober und 15. November. Ein Highlight im Herbst bildet das Sonderkonzert mit Beethoven-Schwerpunkt in der Elbphilharmonie: Opern-Star Pretty Yende singt am 9. Oktober Beethovens Konzertarie Ah! Perfido, Kent Nagano dirigiert außerdem die Coriolan-Ouvertüre und die 2. Symphonie des Jubilars.
Im Repertoire der Staatsoper Hamburg werden in reduzierter Orchesterfassung die Opern Così fan tutte in der Inszenierung von Herbert Fritsch und unter der Musikalischen Leitung von Sébastien Rouland sowie Die Zauberflöte in der szenischen Deutung von Jette Steckel und unter der Musikalischen Leitung von Volker Krafft auf dem Spielplan stehen. Die Ballett-Oper Orphée et Eurydice von Christoph Willibald Gluck in der künstlerischen Interpretation von John Neumeier wird im November zu erleben sein. Einblick in die aktualisierten Spielpläne unter www.staatsoper-hamburg.de
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