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Meldung vom 28.07.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Staatstheater Augsburg: Spielzeitbuch 2020/21 erscheint online als Flipbook

Neue Spielzeit ist dem »Eigensein« auf der Spur

Seit Samstag, dem 25. Juli lädt das neue Spielzeitbuch online auf staatstheater-augsburg.de zum Entdecken ein: Alle kommenden Inszenierungen und Konzerte ab September 2020 sind hier aufgeführt, mit informativen Texten und ergänzenden Essays zum Leitbegriff »Eigensein«, dem in dieser Spielzeit nachgespürt wird.

Statt in der bisherigen gedruckten Form erscheint das Spielzeitbuch digital, was Staatsintendant André Bücker in diesem, von Corona-Krise und wechselnden Hygiene-Vorschriften geprägtem Jahr unbedingt geboten scheint: »Unser online-Flipbook schenkt uns die nötige Flexibilität und informiert trotzdem umfassend unser Publikum. Es wäre nicht richtig, in dieser unsicheren Zeit ein so umfangreiches Druckprodukt in hoher Auflage zu verbreiten, das möglicherweise innerhalb von kurzer Zeit nicht mehr aktuell sein könnte.«

Dass das Blättern im Spielzeitbuch auch digital zum ästhetischen Genuss wird, dazu tragen maßgeblich die Abbildungen der Künstlerinnen und Künstler bei, für die in diesem Jahr der renommierte Fotograf Andreas Pohlmann gewonnen werden konnte, der in Kunst und Kultur sowie in der optischen Darstellung von Politikern und Unternehmen international einen Namen hat.

Akteure stellen sich in Video-Clips vor

Darüber hinaus ist das Buch interaktiv gestaltet: Links verweisen auf die Homepage des Staatstheaters. So lassen sich etwa per Klick auf die Künstlerfotos Video-Clips aufrufen, in denen sich die Akteure selbst vorstellen.

In vielen Stücken, Projekten und Programmen der neuen Spielzeit findet sich das übergeordnete Motto »Eigensein« wieder, oft auch im Kontext zum Thema »Wohnen«: Wie leben wir heute und wie prägen unsere Wohn- bzw. Lebensumstände unser Bewusstsein? Laut André Bücker darf »Eigensein«, so wie er es in seinem Vorwort des Spielzeitbuches beschreibt, aber auch – gerade in dieser, von ungeahnten Krisen geprägten Zeit – als Aufforderung verstanden werden, »Eigenheit zu behaupten, Individualität zu entwickeln bzw. sich mit dem Auf-sich-selbst-Zurückgeworfensein auseinanderzusetzen«.

Die Spielzeit beginnt am Sonntag, dem 20. September mit dem »Theatertag« im martini-Park, der einen Vorgeschmack auf das künstlerische Programm und ein Wiedersehen mit Künstlern und Theatermitarbeitern bietet.

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