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Meldung vom 25.02.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Lang Lang mit Bachs "Goldberg-Variationen" auf Kurz-Tournee

Konzerte in Deutschland und Österreich

Erst vor kurzem hat der chinesische Pianist Lang Lang die Goldberg-Variationen von Johann Sebastian Bach in sein Konzertrepertoire aufgenommen. Er schlägt damit ein weiteres Kapitel seiner unvergleichlichen Karriere auf. Seit 20 Jahren steht er an der Spitze der Klavierwelt – aber stehengeblieben ist er dabei nie. Er verändert sich, arbeitet hart an sich, geht neue Wege. Auch sein Repertoire erweitert er ständig. Dass er dabei äußerst gewissenhaft und mit großem Respekt vor den bedeutenden Meistern der Musikgeschichte vorgeht, würde man diesem zielstrebigen Weltklassepianisten nicht unbedingt zutrauen. Mit nicht einmal 40 Jahren hat er schließlich alles erreicht, was zu erreichen ist. Aber „nicht alle Dinge im Leben bekommt man durch Willen und Anstrengung“, weiß auch Lang Lang. Manches erfordert Geduld und Zeit. Für Bachs Goldberg-Variationen hat er sich eine lange Zeit der Annäherung gegönnt. Dieses 1742 erschienene Werk ist in puncto äußerem Umfang und innerer Vielfalt ein kaum zu überbietendes Meisterwerk. Obgleich es sich bei dieser Gelegenheitskomposition um ein Kompendium aller wesentlichen Cembalotechniken der Zeit handelt, hat das Werk mit technischen Übungen im Sinn von trockenen Etüden rein gar nichts gemein. Vielmehr gewinnt es seine Kraft aus der Lust an der Konstruktion, sprüht vor Einfallsreichtum und Virtuosität und ist ein rationales, auf Zahlen gründende Struktur und Disposition verbindendes Werk. Obgleich jede einzelne Variation auch für sich Hörgenuss verspricht, erhöht sich der Reiz, wenn man das ganze Werk hört und das ausgeklügelte architektonische Prinzip der Bach’schen Gesamtanlage durchschaut.

Die Termine:

01.03. Wiesebaden, Kurhaus

05.03. Thomaskirche, Leipzig

09.03. Wuppertal, Klavier Festival Ruhr

13.03. Konzerthaus Freiburg i.Br.

17.03. Konzerthaus Wien

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