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Meldung vom 24.02.2020

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Erfolg für Ausstellung zum 300. Geburtstag von Leopold Mozart

Bisher umfangreichste Ausstellung zu Leopold Mozart erreichte 180.000 Besucher

Zu seinem 300. Geburtstag widmete die Stiftung Mozarteum Salzburg Leopold Mozart (1719–1787) die bislang umfangreichste Ausstellung zum Leben und Schaffen. Rund 180.000 Besucher aus aller Welt lockte die Sonderschau Leopold Mozart. Musiker – Manager – Mensch vom 5. April 2019 bis 9. Februar 2020 ins Mozart-Wohnhaus. Lange stand Leopold im Schatten seines Sohnes Wolfgang Amadé, erst in den 1980er Jahren begann die Musikforschung sich intensiver mit ihm zu beschäftigen.

50 Jahre lebte und wirkte er in Salzburg. Doch wer war Leopold Mozart wirklich? Die Ausstellung im Mozart-Wohnhaus, in dem die Familie ab 1773 wohnte und wo Leopold Mozart am 28. Mai 1787 starb, ging dieser Frage auf den Grund, denn Leopold Mozart gehörte zweifelsohne zu den interessantesten und vielseitigsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Die thematisch gegliederte Schau, die sich mit dem Hofmusiker, Manager und Networker, Pädagogen, Komponisten und dem (Familien)Menschen Leopold Mozart befasste, wurde durch einen Audioguide und Hörstationen – mit Originalmusik Leopolds sowie durch ein „Mozbook“ (ein in Anlehnung an Facebook gestaltetes Profil) – besonders interaktiv gestaltet.

Wertvolle Exponate aus Europa und den USA

Die Dichte und Fülle von originalen Dokumenten zu Leopold Mozart, in der von Thomas Wizany gestalteten Ausstellung,war einzigartig: Präsentiert wurden rund 80 Exponate, darunter wertvolle Brief-und Musikautographe, Drucke, Dokumente sowie Memorabilia, Gemälde und Grafiken. Die Leihgaben stammten aus Salzburg, Wien, Budapest, München, Augsburg, Dresden, Düsseldorf und den USA. Vieles davon war erstmalig in der Mozartstadt zu sehen. Da aus konservatorischen Gründen nicht alle originalen Exponate während der gesamten Ausstellungsdauergezeigt werden konnten, wurden besonders sensible Dokumente in Zyklen alle drei Monate ausgetauscht. Die Schau war somit immer wieder neu erlebbar. Ein Veranstaltungsprogramm begleitete diese Wechsel, darunter waren Vorträge und Führungen sowie Konzerte im Tanzmeistersaal, bei denen Leopold Mozarts viel zu selten gespielte Werke zu hören waren. Das Ziel der Stiftung Mozarteum, eine publikumsnahe Darstellung von Leopold Mozart innovativ in Thema und Gestaltung zu präsentieren, istgeglückt. Ein Besucher aus Leopolds Geburtsstadt Augsburg ließ durch eine E-Mail folgendes wissen: „Leopold Mozart erschließt sich einem nun wirklich neu und in einem überaus beeindruckenden vielseitigen Persönlichkeitsbild, das einen nur staunen lässt. Und es ist auch eine Musikausstellung geworden, denn nun kann manmal hören, wie gut seine Musik war und ist! Auch insgesamt inhaltlich wie gestalterisch das beste Aushängeschild für Leopold Mozart auf lange Zeit“.

Ein solches Feedback freut auch Museumsdirektorin Gabriele Ramsauer:„Wir freuen uns über die zahlreichen BesucherInnen. 180.000 Menschen konnten wir für den Vater des Musikgenies Wolfgang Amadé Mozart begeistern und diese Zahl muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Durch diese Ausstellung haben wir innerhalb von neun Monaten mehr Menschen erreicht, als die Stadt Salzburg Einwohner hat. Diese Besucheranzahl verzeichnen wir im Mozart-Wohnhaus normalerweise innerhalb von zwölf Monaten. Uns ist es gelungen, einen historisch interessanten sowie relevanten Kulturbeitrag zum Gedenkjahr beizusteuern, und so konnten wir neben unseren touristischen Gästen auch viele Salzburgerinnen und Salzburger ins Mozart-Wohnhaus zu locken.“

Auf der Homepage der Stitfung Mozarteum Salzburg kann die Ausstellung noch virtuell besichtigt werden. www.mozarteum.at

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