Kristiina Poska leitet Konzert der Orpheum Stiftung in Zürich
Solistinnen Julia Hagen und Aimi Kobayashi
Premiere beim nächsten Orpheum Konzert am 4. März 2020 in der Zürcher Tonhalle-Maag: Ihr Debüt in Zürichs bekannter Konzerthalle geben die beiden jungen Solistinnen Julia Hagen (Cello) und Aimi Kobayashi (Klavier) mit Pjotr I. Tschaikowskys Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33 für Violoncello und Orchester und Franz Liszts Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur S 124. Mit Spannung erwartet wird auch die Dirigentin Kristiina Poska, die seit der Spielzeit 2019/20 Musikdirektorin am Theater Basel und designierte Chefdirigentin des Sinfonieorchesters Flandern ist. Erstmals übernimmt mit ihr eine Frau die musikalische Leitung eines Orpheum Konzertes. Für Hans Heinrich Coninx, Initiator und Gründer der Orpheum Stiftung ist die Förderung junger Solistinnen schon immer selbstverständlich gewesen. Dies zeigt die lange Liste derjenigen Musikerinnen, denen in den letzten 25 Jahren die Orpheum Stiftung bereits einen professionellen Karrierestart erleichterte. Gefördert wurden u.a. Sol Gabetta, Alice Sara Ott, Vilde Frang, Baiba Skride oder Yuja Wang, um nur einige zu nennen.
Cellistin aus musikalischer Familie
Für die 25-jährige Cellistin Julia Hagen aus Salzburg ist ihr Debüt in der Tonhalle Maag ein großer Moment. Dabei hatte ihr Vater Clemens Hagen, der Cellist des berühmten Hagen Quartetts, ihr von einer Musikerlaufbahn abgeraten, wie sie im Gespräch mit dem Tagesspiegel schildert. „Weil er selbst Profimusiker ist, weiß er, wie schwer es ist, in diesem Geschäft Erfolg zu haben. Man braucht Talent, muss aber auch hart arbeiten und Glück braucht man auch.“ Preise auf dem Mazzacurati Cellowettbewerb und in Lietzen sowie diverse Kulturpreise als beste Nachwuchscellistin bestätigten sie in ihrer Entscheidung. Im April 2020 wird Julia Hagen beim renommierten Festival Heidelberger Frühling gastieren, im Mai und Juni bei der Stiftung Mozarteum in Salzburg und den Pfingstfestspielen.
Hochbegabte japanische Pianistin
Als hochbegabt gilt auch die junge Pianistin Aimi Kobayashi. Die heute 25-jährige begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel. „Es mag besonders japanisch sein, dass Klavier oft als etwas angesehen wird, das Kinder lernen sollten – genauso wie traditionelle japanische Künste wie beispielsweise die Teezeremonie oder das Ikebana-Blumen-Arrangement“, sagt sie. 2010 erschien ihr Debüt-Album unter dem Namen Kobayashi Aimi Debut! bei EMI Classics. Da war sie erst vierzehn Jahre alt. Im Januar 2011 hatte sie ihren ersten Kinoauftritt in dem Film Nemuri Yusurika. Ein weiterer Auftritt in der Suntory Hall in Tokio machte sie zur jüngsten japanischen Künstlerin, die dort ein Konzert gab. Derzeit setzt sie ihr Studium am Curtis Institute of Music fort. 2018 beeindruckte Aimi Kobayashi mit einem Soloalbum mit Werken von Chopin und Liszt (Warner Classics).
Karten für die Tonhalle Maag unter: https://bit.ly/2HgmWY3
Orpheum Konzert in der Tonhalle Maag, Zürich - 4. März 2020, 19.30 Uhr
Julia Hagen (Violoncello), Aimi Kobayashi (Klavier)
Tonhalle-Orchester Zürich
Musikalische Leitung: Kristiina Poska
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