Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Neue Intendantin für das Luzerner Theater
Ina Karr übernimmt ab Sommer 2021 die Intendanz am Luzerner Theater. Dies gab der Stiftungsrat am Mittwoch in Luzern bekannt. Die gebürtige Stuttgarterin ist seit 2014 Chefdramaturgin für Oper am Staatstheater Mainz und war vorher Operndirektorin am Oldenburgischen Staatstheater.
Über 60 Kandidatinnen und Kandidaten bewarben sich um die Nachfolge des Luzerner
Intendanten Benedikt von Peter, der an das Theater Basel wechselt. Trotz der grossen Zahl
von Bewerbungen entschied die Findungskommission, den künftigen Intendanten oder die
Intendantin direkt zu berufen. «Mit Ina Karr haben wir unsere Wunschintendantin gefunden», sagte Stiftungsrats- und Findungskommissions-Präsidentin Birgit Aufterbeck Sieber anlässlich der Medienkonferenz. «Sie ist in allen Sparten bestens vernetzt und verfügt über die notwendigen künstlerischen und betrieblichen Kompetenzen, um ein Mehrspartenhaus zu leiten und den erfolgreichen Kurs des Luzerner Theater weiterzuführen. Gleichzeitig wird sie mit ihrer grossen Theatererfahrung wertvolle Impulse in das Projekt für ein neues Theatergebäude einbringen.» Ina Karr ist Mitglied der Leitung am Staatstheater Mainz. In dieser Funktion war sie unter anderem verantwortlich für die strukturelle Neuausrichtung des dortigen Hauses. Ebenso gestaltete sie den Neustart am Oldenburgischen Staatstheater mit.
Der Stiftungsrat Luzerner Theater wählte die künftige Intendantin einstimmig. Ihr Vertrag
umfasst zunächst die Spielzeiten 2021/22 bis 2025/26. Am Mittwoch wurde Ina Karr erst
den Mitarbeitenden des Luzerner Theater und anschliessend den Medien vorgestellt. «Ich freue mich sehr darauf, in Luzern Theater zu machen», sagte Ina Karr. «In unseren zweckbestimmten Zeiten kann das Theater selbstbewusst seinen Platz behaupten, denn wir brauchen es – als Freiraum für Möglichkeiten, Fantasien und Ideen. Mein Anliegen ist, im engen Zusammenspiel der Sparten ein klares Profil des Hauses zu prägen und mit meiner eigenen Begeisterung für spannende Stoffe, Geschichten und Ästhetiken die Menschen in Luzern und der Region anzustecken.»