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Meldung vom 03.12.2018

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Gürzenich-Orchester und Oper Köln starten ins Offenbach-Jahr 2019

Mit der Deutschland-Premiere des Offenbach-Einakters Oyayaye im Neujahrskonzert des Kölner Gürzenich-Orchesters am 6. Januar 2019 in der Kölner Philharmonie beginnt das Jahr mit einer Opernsensation. Claudia Hessel, Leiterin des Offenbach-Jahres: „Was passt besser zu Offenbach als ein exotisch-grotesker Auftakt des Offenbach-Jahres mit dem kategorischen Befehl, das Publikum zu unterhalten.“ Patrick Hahn, Dramaturg des Gürzenich Orchesters Köln:“ Jacques Offenbachs Schaffen ist eine Herausforderung für den Verstand ebenso wie für das Herz. Für den Verstand, weil es seine Gesetze so oft mit Füßen tritt, für das Herz, weil sie die Mechanik der Gefühle so schonungslos offenlegt. Das Gürzenich-Orchester nähert sich dem Schaffen Offenbachs daher selbstredend von zwei Seiten. Nicht nur mit dem Verstand und dem Herzen, sondern auch mit dem historisch forschenden Blick und nach vorne schauend mit einer neuen Kreation. Rückt das Neujahrskonzert Offenbachs Biographie, seinen Weg von Köln nach Paris, seine Instrumentalistenkarriere als Cellist und schließlich seine Anfänge in der Pariser Theaterszene mit der Ausgrabung seines rekonstruierten Einakters Oyayayae ins Zentrum, wagt das „Lab.Oratorium“ von Philippe Manoury und Nicolas Stemann eine neue musikalische und theatralische Reaktion auf unsere Gegenwart.

Eine weitere Erstaufführung in Deutschland ist die Oper Barkouf auf dem Spielplan der Köln Oper in einer Koproduktion mit der Oper Straßburg ab dem 12. Oktober 2019. Dr. Ralf-Olivier Schwarz, wissenschaftlicher Berater des Offenbach-Jahres über Barkouf – den singenden Machthaber in Hundegestalt: „Im Barkouf zeigt sich Offenbachs anarchischer Geist in ganzer Größe. Er ist ein Meister der Kunst, Musik und Politik auf das Komischste zusammenzubringen, so dass Oper ein wahres aufrührerisches Potential entfalten kann.“ Opernfans können weiter schwelgen, wenn die Grand Duchesse de Gérolstein in einer Eigenproduktion der Oper Köln am 9. Juni Premiere feiert. Georg Kehren, Chefdramaturg der Oper der Stadt Köln: „„Die Achse Köln-Paris muss sich die Oper Köln nicht erst konstruieren – sie verkörpert sich schon durch GMD François-Xavier Roth, der im Geburtstagsmonat Juni 2019 Offenbach „Großherzogin von Gerolstein“ einen funkelnden musikalischen Teppich ausrollen wird.

Außerdem wird der Fantasio am 21. Juni in einer halbszenischen Produktion der Opera Zuid Maastricht in der Kölner Philharmonie zu erleben sein und die Einakter Die Insel Tulipatan und Salon Pitzelberger gastieren ab dem 17. Juni eine Woche lang in der Volksbühne am Rudolfplatz. Eine besondere Kooperation wird der Einakter Un Mari à la porte von 1859 in der Originalsprache Französisch mit Studenten des Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris (CNSMDP) mit Aufführungen in Köln und NRW im November 2019.

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