Neue Matinee-Reihe der Münchner Symphoniker
Die Münchner Symphoniker heben in dieser Saison ihre Matinee-Reihe Herkules M ganz frisch aus der Taufe. Bei 4 Konzerten am Sonntagvormittag um 11 Uhr malt das Orchester im Herkulessaal musikalische Porträts von Interpreten über Komponisten bis hin zu Personen der Zeitgeschichte oder mythologischen Figuren. Am 28. Oktober präsentiert das Orchester ein von Reinhard Goebel konzipiertes Programm über Beethovens musikalische Einflüsse. Die Münchner Violinistin Lena Neudauer ist Solistin des Konzerts.
In der Musikgeschichte kennt man Haydn, Salieri und Albrechtsberger als Wiener Lehrer Beethovens. Doch dieser hatte bereits eine umfangreiche musikalische Erziehung in Bonn durch seinen Vater, dessen Kollegen und nicht zuletzt durch Christian Gottlob Neefe genossen, die ihn mit den wichtigen Werken der Zeit bekannt machten. Die Noten waren am Bonner Hofe leicht zugänglich, was man am Bonner Inventar sämtlicher Hofmusikalien sehen kann, das vor einiger Zeit wiedergefunden wurde. Reinhard Goebel hat dieses Inventar eingehend studiert und geht in seinem Programm der Frage nach, wer Beethovens „innere Lehrer“ waren und welche musikalischen Vorbilder ihn prägten. Am Bonner Hofe wusste man früh, dass da ein ganz besonderer Musiker heranwuchs: Er werde „gewiß ein zweyter Wolfgang Amadeus Mozart werden, wenn er so fortschritte, wie er angefangen“, schrieb Neefe bereits 1784 über seinen 14-jährigen Schüler.
Beethovens Lehrer
Herkulessaal München | 28.10.2018 | Beginn: 11:00 Uhr
Tickets unter www.m-sym.de, 089 441196 26, bei MünchenTicket und nach Verfügbarkeit an der Tageskasse. Preise: €21 bis 51 zzgl. Gebühren inkl. MVV, 25% Ermäßigung für Schüler, Azubis, Studierende, MünchenPass.
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