Bernardo Pasquini (1637-1710) wird heute eher als eine Randfigur in der glanzvollen Geschichte der italienischen Barockmusik eingeschätzt, war aber zu seiner Zeit in Rom mit seinen zahlreichen Opern und Oratorien, aber auch mit seiner Musik für Tasteninstrumente, die er selbst virtuos zu spielen wusste, eine herausragende Größe, die in den ersten Häusern der Stadt sehr gefragt war. Weser-Renaissance Bremen macht jetzt bei cpo mit einem seiner größeren geistlichen Werke bekannt.
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Saisonauftakt mit Jaap van Zweden in Paris
Der Dirigent tritt sein Amt als Musikdirektor des Orchestre Philharmonique de Radio France an
Orchestre Philharmonique de Radio France und Jaap van Zweden. Foto: Christophe Abramowitz / Radio France
Am 1. September 2026 tritt Jaap van Zweden offiziell sein Amt als Musikdirektor des Orchestre Philharmonique de Radio France an. Nach einer Saison als designierter Musikdirektor, in der er mit dem Orchester unter anderem auf Asientournee ging und im Juli Wagners Tristan und Isolde beim Festival Radio France Occitanie Montpellier dirigierte, beginnt für den niederländischen Dirigenten damit ein neues Kapitel an der Spitze des Pariser Orchesters. [12.08.2026]
Zwei große Sinfonieabende im Festival-Zelt eröffnen die zweite Festivalhälfte. Am Samstag, 15. August, musiziert das Gstaad Festival Orchestra erstmals unter der Leitung von Alexander Shelley. Festivalintendant Daniel Hope übernimmt den Solopart in Elgars monumentalem Violinkonzert, bevor mit Beethovens Fünfter eine der berühmtesten Sinfonien überhaupt erklingt. Am Sonntag, 16. August, folgen Iván Fischer und das Budapest Festival Orchestra. Die junge britische Pianistin Isata Kanneh-Mason ist Solistin in Rachmaninows virtuosem Dritten Klavierkonzert; den krönenden Abschluss bildet Mahlers Erste Sinfonie (Titan). [12.08.2026]
Neues Album "Paganini - his music, his instruments "
Album Paganini - his music, his intruments, Foto: Berlin Classics
Anfang dieses Jahres kam es im norditalienischen Brescia zu einer ungewöhnlichen Wiedervereinigung: Fünf historische Instrumente, die einst Niccolò Paganini gehörten, waren erstmals wieder an einem Ort vereint. Dabei handelte es sich um das sogenannte „Paganini-Quartett" – zwei Violinen, eine Bratsche und ein Cello, die vor sieben Jahren an das Goldmund Quartett aus München verliehen wurden – sowie um eine Gitarre, die ebenfalls einst im Besitz des berühmten Komponisten und Musikers aus Genua war. Heute befindet sich diese Gitarre im Museum des Palazzo Tursi in Genua und wird von der italienischen Gitarristin Carlotta Dalia gespielt. Am 11. September 2026 erscheint nun das Album „Paganini – his music, his instruments" bei Berlin Classics. Es ist die erste Zusammenarbeit zwischen dem Quartett und der Gitarristin, die die sich hier ganz der Kammermusik von Paganini widmen. [12.08.2026]
Vom 19.-30.August an den schönsten Orten der Insel
Viktoria Wong, Foto: David Ausserhofer
Vom 19. – 30. August gehen junge hochkarätige Musikerinnen und Musiker auf musikalische Wanderschaft und bringen unter der Überschrift Insel Intermezzi ein sorgfältig zusammengestelltes und zugleich unterhaltsames Kammermusik-Programm mit. Den Auftakt bildet ein Konzert in der Ernst-Moritz-Arndt-Gesellschaft in Groß Schoritz, bei dem meisterhafte Duowerke für Streichinstrumente und Klavier erklingen. Weiter geht es im Badehaus Goor mit dem beliebten kurzweiligen Mélange-Konzert bei Kaffee und Kuchen. Und dann heißt es auf Schloss Ralswiek „zu Gast bei Freunden“, wo u.a. Mozarts Klarinettenquintett erklingen wird. [12.08.2026]
dass Telemanns "Pimpinone oder Die ungleiche Heirat", uraufgeführt am 27.09.1725 in Hamburg, die erfolgreichste Oper zu Lebzeiten des Komponisten war?
„...“
Wir Norweger pflegen uns sehr langsam zu entwickeln: vor dem achtzehnten Lebensjahr zeigt einer selten, was an ihm ist. Ich wusste es selbst nicht recht, was ich wollte.