Diesmal steht Bonn im Mittelpunkt. Die „vergessene Diva“ ist Magdalena Willmann, eine 1771 in Bonn geborene Sopranistin, die vor allem in Deutschland und Österreich durch ihre Gesangskunst Furore machte und bereits 1801 in Wien verstarb. In Bonn traf sie auf Ludwig van Beethoven, der ihr sogar einen Heiratsantrag gemacht haben soll. Kein Wunder, dass mehrere junge Komponisten für sie Konzertarien schrieben. Die israelische Sängerin Chen Reiss hat es nun unternommen, auf Magdalenas Spuren zu wandeln und die ihr gewidmeten Werke wiederzubeleben. Und das Beethoven-Orchester Bonn unter Leitung von Dirk Kaftan hat mir ihr zusammen vier Konzertarien in der renovierten und akustisch neu gestalteten Bonner Beethovenhalle eingespielt.
Chen Reiss (Sopran)
Beethoven Orchester Bonn
Dirk Kaftan (Leitung)
Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.
Andrés Orozco-Estrada übernimmt Konzerte von Iván Fischer
Konzerte mit den Berliner Philharmonikern vom 5.-7. November 2026
Andres Orozco-Estrada, Foto: Julia Sellmann
Die Berliner Philharmoniker und Iván Fischer haben sich im gegenseitigen Einvernehmen darauf verständigt, dass die Konzerte vom 5. bis 7. November nicht unter seiner Leitung stattfinden. Der Grund dafür ist, dass sich Orchester und Dirigent nicht zur Orchesteraufstellung für Gustav Mahlers Fünfte Symphonie einigen konnten. Beide Seiten bedauern dies und respektieren die Position des jeweils anderen. [31.10.2026]
Possehl-Stiftung: Weitere Förderung des Instrumenten-Wettbewerbs
Förderung des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben
Victoria Wong stellte sich im Konzertformat "Rising Stars" vor und wurde als Solistin im 2. Sinfoniekonzert in Lübeck engagiert. Foto: John Grave
Die Possehl-Stiftung verlängert ihre Förderung für den Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben um weitere fünf Jahre und hält damit die renommierte Veranstaltung bis 2032 in Lübeck. Als prominente Kooperationspartner unterstützen die Musikhochschule Lübeck und das Theater Lübeck den Wettbewerb und damit direkt auch die jungen Musikerinnen und Musiker, die sich um ein wertvolles Streichinstrument bewerben. [31.10.2026]
Im zweiten Sinfoniekonzert »Fabelhaft« stellt sich die Geigerin Tianwa Yang mit Tschaikowskys klangvollem Violinkonzert als Artist in Residence des Staatstheaters für diese Spielzeit vor. Zu hören ist außerdem eine Auswahl aus Sergei Prokofjews kurzweiligen Ballettsuiten zu Cinderella, die – von temperamentvoll bis träumerisch – für ihre ungeheure Ausdruckspalette berühmt sind. Die Augsburger Philharmoniker werden von GMD Domonkos Héja geleitet. [31.10.2026]
Giorgi Gvantseladze an die Hochschule für Musik Nürnberg berufen
Er übernimmt zum Wintersemester 2026/27 die Professur für Oboe
Giorgi Gvantseladze, Foto: Zurab Gvantseladze
Mit Giorgi Gvantseladze übernimmt zum Wintersemester 2026/27 eine international profilierte Persönlichkeit die Professur für Oboe an der Hochschule für Musik Nürnberg. Der 1984 in Tiflis geborene Musiker zählt zu den herausragenden Oboisten seiner Generation und verbindet orchestrale Präzision mit solistischer Ausdruckskraft und einer tiefen kammermusikalischen Neugier. [31.10.2026]
dass die Berliner Philharmoniker 1913 unter der Leitung von Arthur Nikisch mit Beethovens fünfter Sinfonie ihre erste Schallpaltte für die Deutsche Grammophon aufgenommen haben?
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Sollte Kunst nicht eher Leben und Menschlichkeit auf eine höhere Ebene heben? Anstatt ein zerstörerischer Einfluß zu sein, sollte sie nicht eine Erfahrung sein, die den Willen stärkt, ein reicher Quell von Menschlichkeit und Liebe?