Cómo se pasa la vida
Meditación Filosófica en la Canción Renacentista
Aquel Trovar
Aqvel Trovar AT 170204
1 CD • 71min • 2025
21.01.2026 • 10 10 10
Ein Geräusch wie das Spannen einer Uhrfeder. Tatsächlich beginnt sogleich eine Glocke zu schlagen und eine Frauenstimme über einem unberührt-geschäftigen Bassostinato mechanisch und auf englisch die Stunden zu zählen: Das elisabethanische Stück The diall (sic), Das Zifferblatt, in einem Folianten aus der Library of Oxford Cathedral überliefert, ist eine geradezu sensationelle Entdeckung; ungerechterweise blieb sein Autor anonym, man muss ihn aber postum als überaus originellen Kopf würdigen. Nicht nur ist allein dieses Werk das Hören dieses Albums „Cómo se pasa la vida“ des spanischen Ensembles Aquel Trovar wert, es fungiert auch als eine sinnfällig Einstimmung in sein philosophisch wie musikalisch meditatives Programm mit Werken aus der europäischen Renaissance bis hin zur Schwelle zum Frühbarock.
Love Bade Me Welcome
Songs and Poetry from the Renaissance
BIS 1446
1 CD • 76min • 2004
20.01.2006 • 10 10 10
Man kann Robert von Bahr, den Leiter des BIS-Labels, zu dieser außergewöhnlichen Produktion nur beglückwünschen! „Love Bade Me Welcome“ liegt ein überaus stimmiges, dramaturgisch geschicktes Konzept zugrunde, das Sololieder, Duette und Instrumentalmusik des Elisabethanischen Zeitalters mit Lyrik [...]
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Orpheus
Songs, Arias & Madrigals from the 17th century
cpo 555 168-2
1 CD • 73min • 2016
29.03.2018 • 10 10 10
An der Schwelle von der Renaissance zum Frühbarock war die mythische Gestalt des sich selbst auf der Lyra begleitenden Sängers Orpheus eine Art Fixpunkt in der europäischen Vokal- und Instrumentalmusik. [...]
Winter
From First Frost to Carnival Festivity
Mirko Ludwig • Ensemble La Ninfa
Perfect Noise PN 2504
1 CD • 73min • 2025
03.12.2025 • 9 9 9
Auch im Winter kann es bunt zugehen, zum Beispiel, wenn das Bremer Alte-Musik-Ensemble „La Ninfea“ sein abwechslungsreiches Programm präsentiert. Und das mit Liedern und Tänzen, die zumeist aus der Zeit zwischen 1500 und 1800 stammen. Barbara Heindlmeier (Blockflöte), Christian Heim (Gambe und Blockflöte), Rachel Harris (Barockgeige und Gambe), Simon Linné (Theorbe, Renaissancelaute und Zister), Mira Lange (Cembalo) und als Gast Stefan Gawlick (Perkussion) widmen sich musikalisch der kalten Jahreszeit vom ersten Frost über Weihnachten und Neujahr bis hin zum Karneval. Bekanntes und Unbekanntes erklingt in rascher Folge, wobei der Hamburger Tenor Mirko Ludwig im Mittelpunkt agiert. Mit seiner hellen, klaren Stimme und perfekter Diktion verbindet er sich vorzüglich mit dem Klang der historischen Instrumente.
