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Meldung vom 30.04.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Staatstheater Kassel: "The Tempest" Oper von Thomas Adés

Die musikalische Leitung liegt bei Marco Comin, Regie führt Julia Lwowski

Mit einem Meisterwerk der modernen Oper setzt das Staatstheater Kassel seine Erkundung des zeitgenössischen Musiktheaters fort: Am 17. Mai kommt im Opernhaus Thomas Adés Oper The Tempest nach William Shakespeare zur Premiere. Die musikalische Leitung liegt bei Marco Comin, Regie führt Julia Lwowski vom Kollektiv Hauen und Stechen, das für seine unkonventionellen Zugriffe bekannt ist.

Die Handlung folgt Shakespeares gleichnamigem Drama: Ein heftiger Sturm fegt über das Meer, „Hell is empty, all the devils are here“, schreit die Schiffsbesatzung im Kampf gegen das Ertrinken. Doch schnell offenbart sich, dass ganz andere Mächte im Spiel sind: Der schiffsbrüchige Mailänder Königshof landet auf der Insel des Zauberers Prospero, dem gestürzten rechtmäßigen Machthaber Mailands. In einem chaotischen Spiel von Intrigen und verdrehten Hierarchien verfolgt der Magier gemeinsam mit Luftgeist Ariel seinen Racheplan an den Gestrandeten, während sich seine Tochter Miranda ausgerechnet in den Königssohn Ferdinand verliebt.

Spiel von Macht und Untergang

Thomas Adés multipliziert in seiner Oper, deren moderne Klangsprache die Basis der traditionellen Harmonik nie ganz verlässt, das Spiel um Macht und Herrschaft mit großem Orchester, üppigem Schlagwerk, Chor und Solopartien, die an die äußersten Grenzen des menschlich Möglichen gehen. 2004 in London uraufgeführt, gilt The Tempest schon jetzt als ein Klassiker des Opernrepertoires mit erfolgreichen Inszenierungen u.a. in Amsterdam, Wien, New York Budapest und Frankfurt.

Regisseurin Julia Lwowski bringt Ades‘ Oper als stürmisches Spiel von Macht und Untergang auf die Kasseler Opernbühne und macht die Aktualität des 400 Jahre alten Geflechts aus Überirdischem und allzu Menschlichem erlebbar.

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