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Meldung vom 19.02.2025

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Festakt und Festkonzert zum Frauentag

Konzert der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie am 8.3.2025 in der Laeiszhalle Hamburg

Im Konzert anlässlich des 50. Internationalen Jahr der Frau der United Nations in der Laeiszhalle Hamburg sind Werke von Ethel Smyth ( 1858-1944) und Emilie Mayer (1812-1883) zu hören, abgerundet mit einem zeitgenössischem Stück von Konstantia Gourzi. Als Ethel Smyth und Emilie Mayer beschlossen, nicht nur bei privaten Teegesellschaften Klavier zu spielen, sondern mit Musik Geld zu verdienen, halfen dabei in erster Linie nicht Talent und Fleiß, sondern Status, Geld und Beziehungen. Ohne diese Voraussetzungen hätten sie keine anerkannten Lehrer gefunden oder an einer Musikhochschule studieren dürfen.

Umfangreiches Werk von Komponistinnen

Mit großer Beharrlichkeit schafften sie es, ihren Lebenstraum zu verwirklichen und jeweils ein umfangreiches Werk zu schaffen. Frauen, wie ihnen ist es zu verdanken, dass heute nicht nur Männer an Hochschulen ausgebildet werden und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern schrittweise angeglichen wurde. Ethel Smyths The March of The Women wurde zur Hymne der britischen und dann weltweiten Suffragetten-Bewegung.

Was Frauen heute mit der hart erkämpften Freiheit künstlerisch anfangen, zeigt das Stück Mondaufgang am Meer der griechischen Komponistin und Dirigentin Konstantia Gourzi, die auch an der Hochschule für Musik und Theater in München Professorin ist. Sie hat sich dafür vom Werk Kaspar David Friedrichs inspirieren lassen, dem im Jubiläumsjahr diverse Ausstellung gewidmet waren. Das Werk wurde von den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und der Hansestadt Greifswald in Auftrag gegeben und 2024 uraufgeführt.

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor & Akademie Hamburg sind eine renommierte Kulturinstitution in Hamburg mit breit gestreutem kulturellem Auftrag. Für diese Saison nehmen CPE-Bach-Chor und -Akademie talentierte Frauen aus mehreren Jahrhunderten in den Focus, darunter auch bisher unbekannte Komponistinnen, die jedoch in Ihrer Zeit und auch für die Nachwelt wichtige Werke geschaffen haben.

Komplexes Thema: Komponistinnen und ihre Werke

Nie zuvor waren Frauen so sichtbar und (vordergründig) auch so erfolgreich wie heute. Auch in den Künsten hat ein Wandel stattgefunden. Dirigentinnen erobern die Führungspositionen in den Orchestern, Komponistinnen werden in die von Männern dominierten Konzertprogramme integriert, von "weiblichen" Führungsstilen ist die Rede.

Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor & Akademie Hamburg widmen sich diesem komplexen Feld Frauen in der Kunst gesondert. Eine ganze Saison werden Frauenfiguren, Komponistinnen, Musikerinnen in ihren Biografien und in ihrer Darstellung in der Kunst und Musik beleuchtet. Dabei sollen Querverbindungen zu anderen Künsten wie Literatur, Bildender Kunst, Cinematographie, Theater oder Ballett hergestellt werden.

Festkonzert und Festakt anlässlich des Jubiläums „50 Jahre Internationales Jahr der Frau"

8. März 2025 | Laeiszhalle Hamburg

Solisten, Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg

Bremer Philharmoniker

Hansjörg Albrecht, Leitung.

Tickets ab 12 Euro bei eventim und Konzertkasse Gerdes.

30% Rabatt auf alle Karten gibt es für Besucher:innen unter 30 Jahren in der Laeiszhalle.

Das Konzert wird am 30. März 2025 um 13 Uhr auf NDR Kultur gesendet.

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